30. November 2021
Spatenstich des DLR-Instituts für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung

DLR be­kommt neu­es Ge­bäu­de auf dem Cam­pus der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dres­den

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Neubau des DLR-Instituts für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung (grafische Darstellung)
Neu­bau des DLR-In­sti­tuts für Soft­wa­re­me­tho­den zur Pro­dukt-Vir­tua­li­sie­rung (gra­fi­sche Dar­stel­lung)
Bild 1/2, Credit: Visualisierung: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten

Neubau des DLR-Instituts für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung (grafische Darstellung)

Mit ei­ner Nutz­flä­che von 1.568 Qua­drat­me­tern wird das Ge­bäu­de für rund 90 Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler und Mit­ar­bei­ten­den aus dem ad­mi­nis­tra­ti­ven Be­reich Bü­ros, Be­spre­chungs­räu­me und La­bo­re bie­ten.
Virtuelle Veranstaltung zum Spatenstich in Dresden
Vir­tu­el­le Ver­an­stal­tung zum Spa­ten­stich in Dres­den
Bild 2/2, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Virtuelle Veranstaltung zum Spatenstich in Dresden

Obe­re Rei­he v.l.n.r. Frau Prof. An­ke Kays­ser-Py­zal­la, DLR-Vor­stands­vor­sit­zen­de, Bar­ba­ra Mey­er, Mi­nis­te­ri­al­di­ri­gen­tin beim Säch­si­schen Staats­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft, Ar­beit und Ver­kehr Un­te­re Rei­he v.l.n.r.: Dirk Hil­bert, Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Dres­den, Prof. Sa­bi­ne Rol­ler, In­sti­tuts­di­rek­to­rin, Vol­ker Kylau, Tech­ni­scher Ge­schäfts­füh­rer, Staats­be­trieb Säch­si­sches Im­mo­bi­li­en- und Bau­ma­na­ge­ment
  • Spatenstich des DLR-Instituts für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung.
  • Das Institut trägt zur Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der rund 160 Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit mehr als 7.000 Mitarbeitenden in Sachsen bei.
  • Das Gebäude soll bis Ende 2023 fertiggestellt sein.
  • Schwerpunkte: Digitalisierung, Luftfahrt

Die Digitalisierung in der Luftfahrt nimmt stetig zu. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Dresden widmet sich der Virtualisierung im Bereich Flugzeugbau, damit Entwicklungsarbeiten schneller, sicherer und günstiger ablaufen. Mit dem Spatenstich am 30. November 2021 beginnen die Bauarbeiten für das neue Gebäude, in dem das Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung zukünftig forschen wird.

„Digitale Zwillinge werden in der Wissenschaft und Industrie zukünftig eine immer größere Rolle spielen,“ erklärt Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorsitzende des DLR-Vorstands. „Daher freue ich mich, dass unser Dresdner Institut für seine Forschungsarbeiten eigene Räumlichkeiten im Wissenschaftszentrum der sächsischen Landeshauptstadt bekommen wird.“

„Sachsen verfügt über eine potenzialträchtige Luft- und Raumfahrtindustrie. Das noch junge DLR-Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung (DLR-SP) in Dresden gibt der gesamten Branche zusätzlichen Schub“, erläutert Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig. „Es trägt zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der Innovationskraft der rund 160 Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit mehr als 7.000 Mitarbeitern in Sachsen bei. Darüber hinaus führen die simulationsbasierten und softwaremethodischen Kompetenzen des DLR-SP zu einer emissionsärmeren Luftfahrt. Auch andere Branchen werden im interdisziplinären Austausch davon profitieren, allen voran die florierende Softwareindustrie in Sachsen. Das DLR-SP bereichert den Hightech-Standort Dresden in jeder Hinsicht. Deshalb unterstützen die EU und der Freistaat Sachsen das DLR mit einem Institutsneubau inmitten des Wissenschaftscampus der Technischen Universität Dresden. Der heutige Spatenstich für das künftige Institutsgebäude ist ein handfestes Bekenntnis von DLR und Freistaat, die digitale und ökologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft von Sachsen aus voranzutreiben.“

Das neue Institutsgebäude entsteht zwischen der Fakultät Informatik der TU Dresden und dem Lehmann Zentrum Rechnen (LZR). Die wissenschaftliche Anbindung und der Zugang zum DLR Hochleistungsrechencluster CARA können somit optimal in Einklang gebracht werden.

In einer virtuellen Veranstaltung gaben Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla und Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, mit einem symbolischen Spatenstich den Startschuss für den Bau des neuen Gebäudes.

Zum Gebäude

Das Baugelände, dessen Eigentümer der Freistaat Sachsen ist, hat leichte Hanglage und steigt nach Süden hin an. Das Gebäude selbst wird – je nach Lage am Hang - vier beziehungsweise fünf oberirdische Geschosse umfassen und liegt als ost-/west-ausgerichteter Riegel am Grünzug in zweiter Reihe an der Nöthnitzer Straße. Mit einer Nutzfläche von 1.568 Quadratmetern wird das Gebäude für rund 90 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Mitarbeitenden aus dem administrativen Bereich Büros, Besprechungsräume und Labore bieten.

Das Gebäude soll bis Ende 2023 fertiggestellt sein. Diese Baumaßnahme wird im Rahmen des EFRE-Programms mit EU-Mitteln gefördert und durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes mitfinanziert.

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