DLR und DIN vereinbaren engere Zusammenarbeit bei Normung und Forschung

- Deutsches Institut für Normung (DIN) und DLR unterzeichnen Vereinbarung zur Kooperation.
- Normung soll stärker in Prozesse eingebunden werden.
- Schwerpunkte: Transfer, Innovation
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Deutsche Institut für Normung (DIN) wollen künftig enger zusammenarbeiten. Eine entsprechende Vereinbarung wurde jetzt am DLR-Standort in Köln unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist es, Normung und Standardisierung verstärkt als Instrument für den Transfer von Forschungsergebnissen einzusetzen. Durch gemeinsame technische Regeln und Standards sollen die im DLR entwickelten Forschungsergebnisse leichter in die Praxis übertragen und von Industrie und Gesellschaft genutzt werden können.
DLR und DIN wollen sich unter anderem gemeinsam für die Integration von Normung in Förderprojekte einsetzen, in Strategiekreisen zusammenkommen und zeigen, welchen Mehrwert die Normung als Transfer-Instrument hat. „Mit der Kooperation soll Normung stärker in die Forschungs- und Innovationsprozesse des DLR eingebunden werden“, erklärt Klaus Hamacher, stellvertretender Vorsitzender des DLR-Vorstands. „Normung ist im DLR ein wichtiges Thema, zum Beispiel bei der Qualitäts- und Produktsicherung.“ Für den DLR Projektträger wird das Thema Normung zunehmend ein strategischer Bestandteil von Forschungs- und Innovationsförderprogrammen.
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Normung im DLR
Das DLR hat seit mehr als zwei Jahrzehnten eine Fachabteilung, die auf Normung, Produktsicherung und Qualifizierung spezialisiert ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter koordinieren nationale, europäische und internationale Normungsaktivitäten in Gremien. Sie begleiten und beraten auch die DLR-Institute und Einrichtungen bei ihrer Forschung. Der DLR Projektträger berät Ministerien und Projektakteure dabei, Normung zur Beschleunigung von Markteinführung, Technologietransfer und Wettbewerbsfähigkeit einzusetzen.