DLR und Universität der Bundeswehr Hamburg arbeiten in der Sicherheits- und Verteidigungsforschung enger zusammen

Helmut Schmidt Universität der Bundeswehr/Gelhausen
- Die Vereinbarung schafft Synergien bei sicherheitsrelevanten Themen.
- Personeller Austausch und gemeinsame Forschung werden intensiviert.
- Schwerpunkte: Sicherheit, Luftfahrt, Quantentechnologien, KI
Eine bewährte Zusammenarbeit wird zusätzlich gestärkt: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBW H) haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. DLR und HSU wollen künftig vor allem in der Sicherheits- und Verteidigungsforschung intensiver zusammenarbeiten. Dazu gehören zum Beispiel gemeinsame Aktivitäten in den Bereichen künstliche Intelligenz (KI), Quantencomputing, Instandhaltung, Flugzeug-Design, Resilienz von maritimen Systemen oder Drohnentechnologien.
„Durch die intensive inhaltliche Zusammenarbeit und personelle Verzahnung bündeln wir unsere Ressourcen und schaffen zusätzlich Synergien in dem so wichtigen Feld der zivilen Sicherheits- und der Verteidigungsforschung. Beide Seiten bringen Expertisen ein, die sich perfekt ergänzen – gerade auch bei sicherheitsrelevanten Themen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR. „Sicherheit gehört zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen, aber die Herausforderungen sind sehr komplex, wie die aktuelle geopolitische Situation zeigt. Es ist wichtig, dass wir unsere Kompetenzen bündeln, um gemeinsam erfolgreich zu sein.“
„Technologische und digitale Souveränität sind eine Grundlage für Verteidigungsbereitschaft und wirtschaftliche Entwicklung zugleich. Um unseren Anspruch als zentrale Akteure in der Sicherheits- und Verteidigungsforschung der Bundesrepublik Deutschland zu untermauern, wollen DLR und HSU/UniBw H eine strategische Partnerschaft entwickeln. Dazu sieht unser Vertrag eine intensivere fachlich-inhaltliche, organisatorische und öffentlichkeitswirksame Zusammenarbeit vor“, sagt Prof. Klaus Beckmann, Präsident der HSU/UniBw H.
Forschung zur Resilienz von kritischen Infrastrukturen und zum Flugzeugentwurf
Das DLR und die HSU haben schon früher erfolgreich zusammengearbeitet. Gemeinsame Aktivitäten gab und gibt es zum Beispiel bei der Forschung zum Entwurf von Flugzeugen. Auch Themen der Energiewende und der Resilienz von kritischen Infrastrukturen gehören dazu. Bei Kooperationen mit den Universitäten der Bundeswehr ist vorteilhaft, dass beide Seiten langjährige Erfahrung mit der Bearbeitung von sicherheitsrelevanten Forschungsthemen haben. Die Vereinbarung mit der HSU ist ein weiterer wichtiger Schritt. Einen entsprechenden Vertrag mit der Universität der Bundeswehr in München hat das DLR im März 2025 geschlossen.
Weiterführende Links
- Thema im Fokus: DLR – Starker Partner für Wirtschaft & öffentliche Stakeholder
- Thema im Fokus: Sicherheits- und Verteidigungsforschung im DLR
- Pressemitteilung: DLR und Universität der Bundeswehr München vertiefen Zusammenarbeit in der Sicherheits- und Verteidigungsforschung
- Pressemitteilung: DLR und Universität der Bundeswehr kooperieren
- Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg