Borkenkäfer-Befall im Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Borkenkäfer-Befall im Nationalpark Hunsrück-Hochwald
Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald erstreckt sich über 10.000 Hektar im Westen von Rheinland-Pfalz bis ins Saarland. Die Karte des DLR-Webdienstes EO Wald zeigt die Kronendachverluste seit 2017, welche überwiegend die Fichtenwälder betreffen. Der Verlauf hier ist typisch für Verluste durch den Borkenkäfer. Die ungewöhnlich starken Dürre- und Hitzeperioden zwischen 2018 und 2020 verursachten erste Schäden und schwächten die Bäume. Gleichzeitig schuf dies Idealbedingungen für den Borkenkäfer, der sich bei trockener Hitze explosionsartig vermehrt. Insbesondere Fichten erholen sich nach einem Befall nicht mehr. Hier im noch jungen Nationalpark werden sie als Teil der Langfriststrategie gebietsweise entnommen und an anderen Stellen der natürlichen Entwicklung überlassen.