ESA-Astronaut Reinhold Ewald

ESA-Astronaut Reinhold Ewald
Der 1956 in Mönchengladbach geborene Reinhold Ewald studierte Physik an der Universität Köln. 1986 promovierte er in Physik zum Dr. rer.nat. mit einer Arbeit zur Radioastronomie und studierte dabei im Promotionsnebenfach Humanmedizin. Die Berufung ins Astronautenteam erfolgte 1990. 1997 ging es im Rahmen der zweiten deutsch-russischen Mission MIR '97 in den Weltraum: Auf der russischen Sojus TM 25 startete Ewald als Wissenschaftskosmonaut am 10. Februar 1997 ins All und verbrachte 18 Tage auf der russischen Raumstation Mir. Er ist Träger des russischen „Ordens der Völkerfreundschaft“ und war bis März 2011 im Columbus-Bodenkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen bei München verantwortlich für die Organisation des Betriebs des europäischen Labormoduls. Von Ende 2011 bis April 2014 war er im Stab des Generaldirektors der ESA im ESA Hauptquartier Paris, ab Mai 2014 dann wieder im Europäischen Astronautenzentrum, Köln, tätig. Reinhold Ewald bearbeitet derzeit Themen der bemannten Raumfahrt, insbesondere die Vermittlung der wissenschaftlichen Resultate. Mit dem 1. September 2015 wurde er als Professor an das Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart berufen und vertritt dort das Fachgebiet Astronautik und Raumstationen.
Credit:

Christiane Schleifenbaum

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