DLR-Strahlungsdetektor M-42 EXT: vier Flugeinheiten und vier Backups
DLR-Strahlungsdetektor M-42 EXT: vier Flugeinheiten und vier Backups
Den Strahlungsdetektor M-42 hat das Team der Strahlenbiologie am DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin insbesondere bezüglich der Messelektronik weiterentwickelt. Das jüngste Mitglied in der Detektorfamilie, der M-42 EXT (extended), kann die Weltraumstrahlung daher bei der Mondumrundung der Orion auf der Artemis-II-Mission nochmals deutlich genauer messen als die Vorgängerversion. Zusätzlich verfügen die neuen Geräte über einen Ein-/Ausschalter. Die vier baugleichen Dosimeter schaltet die Orion-Crew nach dem Start ein und befestigt sie mit Klettverschlüssen an vier Stellen im Raumschiff, die unterschiedlich gegen Weltraumstrahlung abgeschirmt sind. Insgesamt konzipierte, baute, kalibrierte und testete das DLR-Team einen Satz von acht baugleichen Detektoren, vier Flugeinheiten und vier Backup-Geräte.
