9. Oktober 2026 | Zusammenarbeit von DLR und Universität der Bundeswehr München

Auftakt für das Mentoring-Programm SHIELD

Besucherbrücke im Nationalen Raumfahrtkontrollzentrum
Von der Besucherbrücke aus hat man einen Blick in die vier großen Kontrollräume K1-K4. Diese sind für den Betrieb des europäischen Weltraumlabors Columbus sowie für verschiedene Satelliten-Missionen eingerichtet. Die Auftaktveranstaltung für SHIELD fand im Nationalen Raumfahrtkontrollzentrum (German Space Operations Center, GSOC) des DLR in Oberpfaffenhofen statt.
  • Erster Jahrgang im Fachmentoring-Programm für Sicherheit und Verteidigung gestartet.
  • Im Nationalen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR kamen 16 Mentoring-Tandems zusammen.
  • Die Teilnehmenden werden von öffentlichen Stakeholdern entsendet.
  • Schwerpunkte: Sicherheit, Wissensaustausch

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Universität der Bundeswehr München (UniBwM) starten das gemeinsame Mentoring-Programm SHIELD (Security and Defense High Level Leadership Development Programme). Das Fachmentoring-Programm richtet sich insbesondere an Mitarbeitende der Stakeholder aus dem Bereich Sicherheit und Verteidigung. Ziel ist es, den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit zu stärken.

Bei der Auftaktveranstaltung im Nationalen Raumfahrtkontrollzentrum (German Space Operations Center, GSOC) des DLR in Oberpfaffenhofen kamen jetzt die ersten 16 Mentoring-Tandems zusammen. Die Mentorinnen und Mentoren sind Mitarbeitende aus dem DLR und von der UniBwM. Sie betreuen die Mentees, die von den öffentlichen Stakeholdern entsendet werden. Die Vernetzung der Mentees untereinander stärkt die zivil-militärische Zusammenarbeit. Im ersten Jahrgang sind unter anderem Mentees aus Bundes- und Staatsministerien, der Bundeswehr, der Bundespolizei, dem Bundesamt für Verfassungsschutz, dem Bundesamt für Risikobewertung und der Deutschen Flugsicherung dabei.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Programmablauf mit unterschiedlich wählbaren Schwerpunkten aus der Sicherheits- und Verteidigungsforschung. Innerhalb eines Jahres bekommen sie Einblicke in Forschungsprojekte und Technologiedemonstrationen, können ihr Netzwerk ausweiten und nehmen an einem Workshop zur Persönlichkeitsentwicklung teil, der von der UniBwM konzipiert wurde. Bei Interesse ist auch ein Auslandsaufenthalt in einem DLR-Büro in Washington, Paris, Brüssel oder Tokio oder bei der NATO Science and Technology Organization (STO) möglich. Das Fachmentoring-Programm wird fortlaufend wissenschaftlich begleitet.

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Katja Lenz

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