10. Juni 2026 | Forschung unter Weltraumbedingungen

DLR und Starlab Space unterzeichnen Absichtserklärung

Gemeinsam Zukunft gestalten: DLR und Starlab Space vereinbaren Zusammenarbeit
Von links: Dr. Wolfgang Busch, Starlab Space GmbH, Marshall Smith, CEO von Starlab Space LLC, Dr. Anke Pagels-Kerp, DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt, Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, DLR-Vorstandsvorsitzende, Manfred Jaumann, Geschäftsführer Starlab Space GmbH, Michael Boss, Starlab Space GmbH

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das US-amerikanische Unternehmen Starlab Space haben auf der internationalen Luft- und Raumfahrtmesse ILA in Berlin ihre Zusammenarbeit vereinbart. Dazu unterzeichneten hochrangige Vertretende beider Seiten am 10. Juni 2026 eine Absichtserklärung (Letter of Intent) in Anwesenheit von Mona Neubaur, der nordrhein-westfälischen Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie. Mit dieser Vereinbarung reserviert das DLR zehn standardisierte Experimentierfächer, sogenannte Middeck Locker, auf dem von Starlab Space geplanten Weltraumlabor.

Starlab Space ist ein Joint Venture aus internationalen Unternehmen und entwickelt eine kommerzielle Raumstation in der erdnahen Umlaufbahn. Diese soll Forschung unter Weltraumbedingungen auch nach Stilllegung der Internationalen Raumstation ISS ermöglichen. Gleichzeitig stärkt diese Zusammenarbeit den Austausch mit Unternehmen der Space Economy als globalem Zukunftsmarkt. Mit diesem Schritt sichert sich das DLR zudem wichtige Ressourcen für seine zukünftige Forschung und Technologieentwicklung im All. Die dafür notwendigen Experimente in Mikrogravitation können in keinem Labor auf der Erde gemacht werden. Beispiele dafür sind innovative Fertigungsverfahren oder neuartige Erkenntnisse in Biomedizin und Materialphysik.

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