1. Juni 2026 | Investor Day in Köln

DLR_Startup Factory bringt Investoren und Gründungsteams aus der Forschung zusammen

  • Beim ersten Investor Day der DLR_Startup Factory Tour in Köln haben 14 Gründungsteams und Start-ups aus der DLR-Forschung ihre Geschäftsideen präsentiert.
  • 28 Investorinnen und Investoren sowie Gäste aus dem Start-up-Ökosystem lernten DLR-Gründende kennen.
  • Die Gründungsteams stellten ihre Geschäftsmodelle vor und konnten sich anschließend direkt mit den interessierten Investorinnen und Investoren austauschen.
  • Schwerpunkte: Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr, Transfer in die Wirtschaft, Start-ups, Ausgründungen

Wie kommen junge Unternehmen und mögliche Geldgeber zusammen? Wie gelingt der schnelle Transfer von der Forschung in die Wirtschaft? Der Investor Day des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bot dafür eine geeignete Plattform. Unter den zahlreichen Gästen aus dem Start-up-Ökosystem waren 14 DLR-Gründungsteams und Start-ups sowie 28 Investoren. Sie nutzen den Tag zum Netzwerken, zum fachlichen Austausch und auch, um erste Kooperationen zu besprechen. Der Investorentag ist Teil der DLR_Startup Factory Tour.

Die DLR_Startup Factory unterstützt Mitarbeitende beim Aufbau erfolgreicher Start-ups, um so die Ergebnisse der Forschung auf den Markt und damit in die Anwendung zu bringen. Dazu zählt auch die Unterstützung bei der Suche nach passenden Kapitalgebern. Unter den Teilnehmenden des DLR_Startup Factory Tour – Investor Days am DLR-Standort Köln waren einige der wichtigsten Venture-Capital-Fonds für deutsche Start-ups und spezialisierte Deep-Tech-Investoren. Ziel ist, dass die Ausgründungen Zugang zu Kapital bekommen, mit dem sie ihren Weg bis zum erfolgreichen Markteintritt sowie die Skalierung ihres Geschäftsmodells sicher und erfolgreich finanzieren können.

„Zukunftstechnologien schnell und erfolgreich an den Markt bringen“

„Forschungsbasierte Deep-Tech-Start-ups zeichnen sich dadurch aus, dass sie bereits in frühen Gründungsphasen einen hohen Kapitalbedarf haben. Für Ausgründungen aus der Spitzenforschung des DLR ist der Zugang zu passenden Investoren und Business Angels daher erfolgsentscheidend. Mit dem Investor Day der DLR_Startup Factory bringen wir Gründungsteams aus dem DLR gezielt mit ausgewählten Deep-Tech-Investorinnen und -Investoren zusammen. Mit deren Unterstützung können unsere Start-ups Zukunftstechnologien schnell und erfolgreich an den Markt bringen – und so dazu beitragen, Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland und Europa technologisch souverän und zukunftssicher aufzustellen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Karsten Lemmer, Vorstandsmitglied für Innovation, Transfer und wissenschaftliche Infrastrukturen des DLR.

Zum ersten Investor Day hat das Team der DLR_Startup Factory Investment-Spezialisten von namhaften Fonds, aus den Beteiligungsgesellschaften großer Familienunternehmen, Banken und Förderbanken sowie Privatpersonen als Kapitalgeber – sogenannte Business Angels – eingeladen.

„Der Investor Day bringt Spitzenforschung, Start-ups und Kapitalgeber zusammen – also wichtige Akteure von Technologie- und Innovationsökosystemen, die das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt mit der Hightech_Agenda_Deutschland fest im Blick hat. Sorgen wir gemeinsam wieder für mehr Wertschöpfung und Wohlstand `Made in Germany´“, sagt Dr. Alexandra-Gwyn Paetz, Abteilungsleiterin Technologische Souveränität und Innovation des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Alexandra-Gwyn Paetz hat ebenfalls am Investor Day teilgenommen.

Gründungsteams aus Raumfahrt-, Robotik-, Material- und Energie-Forschung

Zu den Start-ups, die ihre Geschäftsmodelle vorstellten, zählten Gründungsteams aus der Raumfahrt- und Robotik-, Material- und Energie-Forschung des DLR. Einige befinden sich noch in der Ausgründungsphase:

  • Elarix Labs setzt künstliche Intelligenz ein, um die Entdeckung neuer Materialien für Batterien und Halbleiter zu beschleunigen.
  • Das Ausgründungsteam enabling robotics entwickelt KI-gestützte Assistenzroboter für Elektrorollstühle.
  • Entrox Systems entwickelt lokale KI-Anwendungen, sogenannte Edge AI, für den Einsatz in der Industrie.
  • Die Ausgründung mirabotics will softwarebasierte Robotertechnologie für das Schleifen von Oberflächen auf den Markt bringen.
  • SpaceMast arbeitet an einem aufrollbaren Carbon-Mast für Satelliten.
  • Terranetik setzt Erdbeobachtungsdaten ein, um Schäden an Gebäuden und kritischer Infrastruktur zu überwachen.

Andere schon ausgegründete Start-ups stellten sich bei Investoren vor, um Geld für die nächsten Entwicklungsschritte einzuwerben. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Die Ausgründung CALOGY entwickelt Energiespeicher zur klimaneutralen Wärmeversorgung.
  • CENmat arbeitet an Elektrolyseuren zur Herstellung von grünem Wasserstoff für die energieintensive Industrie.
  • ExoMatter vertreibt Software zur KI-basierten Identifikation und Bewertung von neuen Materialien für Batterien, Halbleiter, Chemie, Luft- und Raumfahrt.
  • NUNOS bietet eine biologische Aufbereitung von Gülle und Biogas-Gärresten zu Dünger.
  • Schwerpunkt von TerraLens ist die automatische Analyse von Satellitendaten für Objekterkennung.
  • Volateq wertet Drohnendaten zur automatisierten Inspektion von Solarfeldern aus.

Zwei New-Space-Startups planen Finanzierungen für ihr weiteres Wachstum:

  • ISPTech stellt Treibstoffe und Antriebssysteme für Raumfahrzeuge her.
  • HyImpulse produziert Mikro-Launcher mit Hybridantrieb.

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