Vulkansande am Südrand des Mars-Kraters Schiaparelli

Vulkansande am Südrand des Mars-Kraters Schiaparelli
Das 450 Kilometer große Schiaparelli-Becken müsste eigentlich viel tiefer als die heute gemessenen zwei Kilometer sein. Vermutlich haben Laven, von Flüssen eingetragene Sedimente und Ablagerungen von Wind das Becken angefüllt. Ein deutliches Zeichen vulkanischer Aktivität sind die in der linken Bildhälfte sichtbaren „Runzelrücken“, die entstehen, wenn dünnflüssige Lava beim Abkühlen zu solchen, mehrere Zehnermeter hohen Gesteinsbarrieren aufgeschoben wird. Im Hintergrund ein auffallendes Band aus schwarzen Vulkansanden, die der Wind an die Luvseite des Kraterrandes von Schiaparelli abgelagert hat.
Credit:

ESA/DLR/FU Berlin CC BY-SA 3.0 IGO

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