13. März 2026 | Studierende entwerfen fliegenden Demonstrator

Zehnte DLR Design Challenge startet mit Rekordbeteiligung

  • Studierende aus ganz Deutschland entwickeln in der DLR Design Challenge 2026 Konzepte für ein kleines Flugzeug, das neue Technologien unter realen Flugbedingungen testen soll.
  • Ziel ist es, Innovationen schneller aus der Forschung in die praktische Anwendung zu bringen.
  • An dem Wettbewerb nehmen 91 Studierende in 17 Teams von zehn Hochschulen teil.
  • Die besten Teams präsentieren ihre Ergebnisse im August und erhalten die Chance, ihre Konzepte auf Fachkonferenzen vorzustellen.
  • Schwerpunkte: Luftfahrt, Nachwuchs, DLR Design Challenge

Wie lassen sich neue Technologien für zukünftige Verkehrsflugzeuge schneller aus der Forschung in die Anwendung bringen? Mit dieser Frage beschäftigen sich Studierende in der DLR Design Challenge 2026 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Sie entwickeln Konzepte für ein Kleinflugzeug, das als fliegender Demonstrator neue Technologien unter realen Flugbedingungen erproben soll. Die Challenge startete am 12. März 2026 mit einer Auftaktveranstaltung am DLR-Standort in Braunschweig.

An der zehnten Ausgabe des Wettbewerbs beteiligen sich 91 Studierende in 17 Teams von zehn verschiedenen Hochschulen aus ganz Deutschland. Ziel ist es, die Lücke zwischen erfolgreicher Laborerprobung und praktischem Einsatz – das sogenannte „Valley of Death“ – zu überwinden und Innovationen schneller zur Einsatzreife zu bringen.

Im Mittelpunkt der Entwürfe stehen zentrale Herausforderungen der zukünftigen Luftfahrt. Dazu zählen geeignete Flugzeugkonfigurationen, die Integration innovativer Antriebssysteme sowie die Nutzung umweltverträglicher Energieträger. Dabei betrachten die Teams nicht nur einzelne Technologien, sondern insbesondere deren Zusammenspiel innerhalb des Gesamtsystems.

Auftakt mit Keynotes, Workshop und Standortführung

Bei der Auftaktveranstaltung trafen die Teams erstmals aufeinander und erhielten Einblicke in die Forschungsarbeit des DLR.

Der Bereichsvorstand Luftfahrt und Juryvorsitzende Dr. Markus Fischer begrüßte die Teilnehmenden. In mehreren Fachvorträgen stellten die Forschenden des DLR ihre Themen vor, die eine weite Bandbreite von unter anderem innovativen Flugzeugkonzepten bis hin zu deren Auswirkungen auf die Umwelt und den wirtschaftlichen Betrieb umfassen.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Führung durch die Luftfahrtinstitute des DLR in Braunschweig. Dabei hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, mit Forschenden ins Gespräch zu kommen und Forschungsflugzeuge sowie -hubschrauber aus nächster Nähe zu besichtigen.

Weiterer Ablauf der Challenge

Bis zum 12. Juli 2026 haben die Teams Zeit, ihre finalen Entwürfe einzureichen. Während der Bearbeitungsphase können sie im Rahmen eines Mentorings ihre Konzepte mit erfahrenen DLR-Expertinnen und -Experten diskutieren.

Eine DLR-interne Jury bestehend aus dem Bereichsvorstand Luftfahrt sowie mehreren Institutsleitenden bewertet die eingereichten Entwürfe. Am 20. August 2026 präsentieren die Teams ihre Ergebnisse im Rahmen der Abschlussveranstaltung in Hamburg. Grundlage der Bewertung sind die eingereichten Berichte sowie die Abschlusspräsentationen der Gruppen. Dort wird auch das Gewinnerteam bekanntgegeben.

Die drei bestplatzierten Teams erhalten die Möglichkeit, ihre Konzepte auf dem Deutschen Luft- und Raumfahrtkongress (DLRK) 2026 in Aachen vorzustellen. Darüber hinaus wird das Siegerteam zur internationalen Fachkonferenz EASN 2026 in Toulouse eingeladen, um dort seine Ergebnisse zu präsentieren.

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Kontakt

Jasmin Begli

Kommunikation Braunschweig, Cochstedt, Stade, Trauen
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation
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Tel: +49 531 295-2108