12. Januar 2026

Neue DLR-Nachwuchsgruppe erforscht Cyber-Resilienz für intelligente Robotersysteme

KI in der Logistik
Symbolbild
Credit:

iStock.com_gorodenkoff

DownloadDownload
  • DLR-Nachwuchsgruppe C-RESIST (Cyber-Resilience for Intelligent Robotic Services in Transport and Society) erweitert bestehende Safety- und Security-by-Design-Methoden des KI-Engineerings um die Dimension der Cyber-Resilienz – die Fähigkeit, nach Angriffen die Betriebssicherheit schnell wiederherzustellen
  • Die Methodik wird an zwei Praxisszenarien erprobt: einer Service-Roboter-Flotte für Pakettransport sowie einem System zur Personenbergung in Krisengebieten
  • Der holistische Ansatz deckt den gesamten Lebenszyklus ab – von Angriffsprävention über Erkennung bis zu Mitigations- und Recovery-Strategien
  • Die Nachwuchsgruppe ist Teil des DLR-Nachwuchsgruppenprogramms zur Förderung wissenschaftlicher Führungskräfte

Der demografische Wandel und Fachkräftemangel erhöhen den Bedarf an intelligenten robotischen Systemen in Verkehr, Logistik und kritischen Infrastrukturen. Gleichzeitig macht ihre zunehmende Vernetzung sie zu attraktiven Zielen für Cyber-Angriffe. Die neue DLR-Nachwuchsgruppe C-RESIST (Cyber-Resilience for Intelligent Robotic Services in Transport and Society) unter Leitung von Dr. Elena Hoemann vom DLR-Institut für KI-Sicherheit entwickelt Methoden, um diese Systeme widerstandsfähiger gegen digitale Bedrohungen zu machen.

Besonders bei der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter können Cyber-Angriffe auf automatisierte Systeme zu massiven Gefährdungen führen. C-RESIST entwickelt daher Lösungen, die über reine Angriffsabwehr hinausgehen und auch die schnelle Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit ermöglichen. Mit diesem Forschungsansatz positioniert sich das DLR als Vorreiter für die sichere Gestaltung der digitalen und automatisierten Zukunft.