25. April 2025

Zusammenarbeit zu Advanced Air Mobility mit McGill-IASL

DLR-Institut für Luftverkehr und McGill University intensivieren Zusammenarbeit zu Advanced Air Mobility
Übergabe des Letter of Engagement (LoE) am DLR-Standort Köln: Das DLR-Institut für Luftverkehr und das Institute of Air and Space Law (IASL) der McGill University in Montreal starten eine interdisziplinäre Zusammenarbeit im Bereich Advanced Air Mobility (AAM). Ziel ist es, rechtliche, technologische und gesellschaftliche Aspekte zukünftiger Luftverkehrssysteme gemeinsam zu erforschen und in die Gestaltung und Bewertung nachhaltiger Mobilitätslösungen einfließen zu lassen. Im Bild von links nach rechts: Tim Alers (Koordinator im DLR-Bereichsvorstands Luftfahrt), Dr. Florian Linke (komm. Direktor DLR-Institut für Luftverkehr), Stefan-Michael Wedenig (Executive Director, McGill-IASL), Lukas Asmer und Alexandra Leipold (DLR-Institut für Luftverkehr).
  • Forschungsvereinbarung zwischen DLR und McGill University
  • Fokus auf Advanced Air Mobility & internationale Rechtsfragen
  • Ziel: Zukunftsfähige, nachhaltige Luftverkehrslösungen

Forschung trifft Recht: Internationale Kooperation für innovative Luftmobilität

Im April 2025 wurde am DLR-Standort Köln ein Letter of Engagement (LoE) für eine wissenschaftliche Kooperation zwischen dem DLR-Institut für Luftverkehr und dem Institute of Air and Space Law (IASL) der renommierten McGill University unterzeichnet. Die Kooperation zielt auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in den Forschungsfeldern Advanced Air Mobility (AAM) und auch Innovative Air Mobility (IAM) ab.

AAM im Spannungsfeld von Recht, Technik und Gesellschaft

Das DLR-Institut für Luftverkehr verfolgt einen systemischen Ansatz zur Analyse und Gestaltung zukünftiger Luftverkehrssysteme. Mit der Kooperation wird der Austausch zwischen Technik- und Rechtswissenschaften gestärkt – mit dem Ziel, rechtliche, wirtschaftliche und technologische Innovationen in den Bereichen AAM und IAM ganzheitlich zu betrachten und deren Auswirkungen auf Gesellschaft, Umwelt und Verkehrsdienste zu analysieren.

Im Zentrum der wissenschaftlichen Kooperation mit dem IASL steht die gemeinsame Forschung zu regulatorischen Rahmenbedingungen, Innovationspotenzialen und gesellschaftlicher Akzeptanz. Dabei sollen auch neue Formen der Mobilität auf ihre Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit hin bewertet werden.

McGill-IASL: Globale Kompetenz im Luft- und Weltraumrecht

Das Institute of Air and Space Law (IASL) der McGill University in Montreal zählt weltweit zu den führenden Einrichtungen im Bereich des internationalen Luft- und Weltraumrechts. Es wurde 1951 gegründet – in Folge der internationalen Bemühungen, mit der ICAO ein harmonisiertes Regelwerk für die zivile Luftfahrt zu schaffen.

In den vergangenen sieben Jahrzehnten hat das IASL über 1.200 Juristinnen und Juristen aus mehr als 120 Ländern ausgebildet. Absolventinnen und Absolventen des Instituts besetzen heute führende Positionen in internationalen Organisationen, Luftfahrtministerien, Luftfahrtunternehmen und Kanzleien weltweit. Diese globale Perspektive bringt das IASL nun in die gemeinsame Forschung mit dem DLR ein – mit dem Ziel, die Luftmobilität der Zukunft verantwortungsvoll und vorausschauend mitzugestalten.

Kontakt

Alexandra Leipold

Abteilungsleiterin (komm.)
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
DLR-Institut für Luftverkehr
Luftverkehrsentwicklung
Linder Höhe, 51147 Köln

Franziska Bietke

Institutskommunikation
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
DLR-Institut für Luftverkehr
Blohmstraße 20, 21079 Hamburg