23. März 2026

Kooperation des Instituts für Robotik und Mechatronik und SCHUNK stärkt Technologietransfer für humanoide Robotik

Auf der German Robotics Conference 2026 in Köln haben das Institut für Robotik und Mechatronik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und SCHUNK vereinbart, ihre Zusammenarbeit im Bereich humanoider Robotik weiter auszubauen. Die Kooperation soll den Technologietransfer in die Industrie beschleunigen und die feinmotorischen Fähigkeiten humanoider Roboterhände für neue Automatisierungsanwendungen voranbringen.

Dort, wo Forschungsideen zu Industrie-Standards werden, setzen das Institut für Robotik und Mechatronik und SCHUNK ein gemeinsames Zeichen: Auf der zweiten German Robotics Conference (11.–13. März 2026) vereinbarten beide, ihre Zusammenarbeit im Bereich humanoider Roboterhände weiter auszubauen – mit dem Ziel, Forschungsergebnisse schneller in robuste, industrienahe Lösungen zu überführen. Das DLR verfügt im Institut für Robotik und Mechatronik über umfassende Erfahrung in der Entwicklung von Roboterlösungen und arbeitet bereits seit rund 20 Jahren mit SCHUNK zusammen. Mit der erweiterten Kooperation knüpfen beide Seiten an diesem Erfolg an und bringen ihre Technologiekompetenz zusammen.

Forschung und Industrie – Hand in Hand

Die DLR-Technologie soll künftig in die neuen modularen humanoiden Roboterhände von SCHUNK einfließen und für industrielle Anwendungen weiterentwickelt werden. Dadurch lassen sich die menschenähnliche Geschicklichkeit und insbesondere feinmotorische Manipulationsfertigkeiten für anspruchsvolle Automatisierungsaufgaben gezielt ausbauen. „Wir setzen auf starke Partnerschaften, um Chancen in der Robotik gemeinsam zu erschließen und konsequent in die Anwendung zu bringen – mit Tempo und Fokus“, sagt Timo Gessmann, CTO von SCHUNK. „Die Zusammenführung unserer jahrzehntelangen mechanischen Kompetenz mit moderner Robotikforschung und neuen KI-Technologien setzt enormes Innovationspotenzial frei.“

Plattform für Innovation und Kooperation

Die German Robotics Conference, ausgerichtet vom Robotics Institute Germany (RIG) bringt zum zweiten Mal führende Vertretungen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Start-ups zusammen, um die Verbindung zwischen Forschung, Innovation und Technologietransfer zu stärken. Vor Ort machte sich auch Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, ein Bild vom aktuellen Stand der Robotik und tauschte sich unter anderem mit Timo Gessmann darüber aus, welche Rolle Zusammenarbeit und Technologieoffenheit für die Innovationskraft Deutschlands in Robotik und KI spielen.

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