Wettbewerb für mobile Manipulatoren in der Fertigung
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EuRoC (European Robotics Challenges) ist ein von der EU im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms (FP7) gefördertes Projekt, das darauf abzielt, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Fertigungsindustrie durch drei industrieorientierte Robotik‑Challenges zu stärken. Teams aus Forschung, Industrie und Endanwendern treten in gestuften Wettbewerben (Simulation, Laborexperimente, Feldtests) gegeneinander an, um innovative robotische Lösungskonzepte zu realisieren. Das Programm fördert die technologische Umsetzung in realen Produktionsumgebungen und unterstützt nachhaltige Techniktransfers.
Laufzeit
2014-01-01 bis 2017-12-31
Projektpartner
C.R.E.AT.E Consorzio di Ricerca per L'Energia e Leapplicazioni
Alstrom Inspection Robotics AG
Ascending Technologies GmbH
Centre National de la Rechercher Scientifique
Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt
Eidesgenössische Technische Hochschule Zürich
Innocentive EMEA Ltd.
Frauenhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung
Die europäische Fertigungsindustrie benötigt konkurrenzfähige Lösungen, um eine globale Führungsposition im Produktions- und Dienstleistungsbereich zu behaupten. Innerhalb des FP7-Projekts EUROC organisiert das Institut für Robotik und Mechatronik zusammenmit der Firma KUKA als Systemanbieter einen industrierelevanten Wettbewerb im Bereich „Fertigungslogistik und Manipulation“. Den teilnehmenden Teams aus wissenschaftlichen Einrichtungen, Endanwendern und Technologie-Entwickelnden werden technologisch und wissenschaftlich ausgereifte mobile Manipulatorsysteme zur Verfügung gestellt, um sich in realistischen Laborexperimentenzu messen. Die Miteinbeziehung wissenschaftlicher Fragestellungen aus den Kerngebieten der Perzeption, Planung und Regelung stellt ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal dieses industrieorientierten Wettbewerbs dar. Die finale Projektphase wird die besten Teams zu Pilotexperimenten unter realen Bedingungen in den Produktionsstätten der teilnehmenden Endanwender führen.