Video: DLR-Fortschritte in der Raumfahrt-Robotermanipulation

Video: DLR-Fortschritte in der Raumfahrt-Robotermanipulation
Angesichts der Anhäufung von Weltraummüll in wichtigen Umlaufbahnen um die Erde sind Roboter, die in der Lage sind, im Orbit zu reparieren, aufzutanken und zu montieren, von entscheidender Bedeutung für die nachhaltige Erforschung des Weltraums. Die Beiträge des DLR zur Weltraummanipulation begannen 1993 mit dem ROTEX-Experiment. Ein kleiner sechsachsiger Roboterarm wurde an Bord der D2 Space Shuttle-Mission gestartet, wo er ein frei schwebendes Objekt unter Verwendung verschiedener Steuerungsmodi, einschließlich Teleoperation, geteilter Autonomie und vollständiger Autonomie, greifen konnte. Danach folgte ROKVISS, ein Zweigelenkarm, der mehr als fünf Jahre lang außerhalb der ISS montiert war. Dieses Experiment lieferte wertvolle wissenschaftliche Daten über das Verhalten von drehmomentgesteuerten Gelenken in der rauen Weltraumumgebung. Der neueste Weltraumroboter des DLR, der 2018 entwickelte CAESAR-Roboterarm, ist ein leichter, nachgiebiger und vollständig redundanter Manipulator mit sieben Gelenken, der für den Einsatz in der Erdumlaufbahn konzipiert wurde. Die Bodentests des weltraumtauglichen CAESAR werden mit einem kabelgesteuerten Motion Suspension System durchgeführt, das die auf die Gelenke wirkenden Drehmomente minimiert. Dadurch können komplexe Aufgaben wie das Andocken, Verriegeln und Greifen im 3D-Raum validiert werden. Dieses Video zeigt die Fortschritte, die das DLR-Zentrum für Robotik und Mechatronik in den letzten 30 Jahren im Bereich der orbitalen Manipulation gemacht hat und die den Weg für die Entwicklung von Robotertechnologie für die Nachhaltigkeit im Weltraum geebnet haben.
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