3. Juni 2021

Prof. An­dre­as Mey­er wird deut­scher Di­rek­tor des In­sti­tut Laue-Lan­ge­vin ILL

Prof. Andreas Meyer
Prof. An­dre­as Mey­er
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Prof. Andreas Meyer

Prof. An­dre­as Mey­er, Di­rek­tor des Köl­ner DLR-In­sti­tuts für Ma­te­ri­al­phy­sik im Welt­raum. Als Ex­per­te für die An­wen­dung der Neu­tro­nen­streu­ung in der Ma­te­ri­al­wis­sen­schaft, be­schäf­tigt sich An­dre­as Mey­er ins­be­son­de­re mit der Dy­na­mik und Struk­tur von Schmel­zen bei sehr ho­hen Tem­pe­ra­tu­ren und na­he dem Glas­über­gang.

Prof. Andreas Meyer, Direktor des Kölner Instituts für Materialphysik im Weltraum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), wird der nächste deutsche stellvertretende Direktor des Institut Laue-Langevin (ILL) in Grenoble.

Als Experte für die Anwendung der Neutronenstreuung in der Materialwissenschaft, beschäftigt sich Andreas Meyer insbesondere mit der Dynamik und Struktur von Schmelzen bei sehr hohen Temperaturen und nahe dem Glasübergang.

„Ich bin begeistert, dass es einer meiner DLR-Kollegen sein wird, der in dieser herausragenden Position der europäischen Forschungslandschaft arbeiten wird“, betont Prof. Anke Kaysser-Pyzalla, die Vorstandsvorsitzende des DLR, „In seinen 15 Jahren beim DLR ist es Prof. Meyer gelungen die Forschung seines Instituts auf das Verständnis physikalischer Mechanismen, die Flüssigkeitseigenschaften zugrunde liegen, auszurichten. Eingebettet sind die wissenschaftlichen Arbeiten in ein Programm aus Theorie, Simulation und Experimenten am Boden sowie in der Schwerelosigkeit auf Forschungsraketen und Anlagen auf der Internationalen Raumstation ISS.“

Seine hohe internationale Anerkennung findet in dieser Berufung besonderen Ausdruck.

„Ich freue mich, dass es dem ILL gelungen ist, jemanden von Andreas' Kaliber für unser Führungsteam zu gewinnen. Andreas ist zweifellos eine herausragende Persönlichkeit auf dem Gebiet der Neutronenstreuung in der Materialforschung und seine langjährige Führungserfahrung als Institutsdirektor am DLR wird für die Leitung der Abteilung Projekte und Techniken (DPT) des ILL von besonderem Wert sein", kommentiert Helmut Schober, Direktor des ILL.

Nach seiner Promotion auf der Grundlage von Forschungen an der Nuclear Resonant Scattering Beamline der ESRF wechselte Prof. Meyer zum National Institute of Standards and Technology, wo er an der Inbetriebnahme des neuen Neutronen-Rückstreuspektrometers arbeitete. In der Folge hatte er an der Technischen Universität in München den Lehrstuhl für Experimentalphysik am Institut E13 des Fachbereichs Physik inne. Anschließend wechselte er zum DLR nach Köln, um in einer gemeinsamen Berufung mit der Ruhr-Universität Bochum die Leitung des Instituts für Materialphysik im Weltraum zu übernehmen. Während der bisherigen Karriere von Prof. Meyer war die neutronenbasierte Wissenschaft weiterhin ein wichtiger Bestandteil seines Forschungsportfolios und er hat auch die deutsche Neutronenstreugemeinschaft in verschiedenen Funktionen vertreten, zuletzt als gewähltes Mitglied des Komitees Forschung mit Neutronen (KFN).

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  • Andreas Schütz
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