Schematischer Versuchsaufbau zur Beugung von Atomstrahlen an Festkörpern
Schematischer Versuchsaufbau zur Beugung von Atomstrahlen an Festkörpern
In einer Vakuumkammer erzeugt eine Ionenquelle einen Strahl aus Wasserstoff- oder Heliumionen (blaue Punkte). Diese werden elektrisch neutralisiert und treffen als Atome (rote Punkte) auf eine dünne Membran des Probenmaterials, hier Graphen (schwarzes Gitter). Diese Membran besteht aus einer einzelnen Lage, sechseckig angeordneter Kohlenstoffatome. Die an der Probe gebeugten Materiewellen des Atomstrahls erzeugen auf einem Detektorschirm ein charakteristisches Interferenzmuster (rot). Der Stift vor dem Detektor blendet den direkt durchgehenden Atomstrahl aus, damit nur die abgelenkten Materiewellen des Beugungsmusters sichtbar bleiben.
