6. August 2026 | International Space Weather Camp 2026

Studierende erhalten Einblicke in die internationale Weltraumwetterforschung

  • 16 Studierende nahmen am International Space Weather Camp (ISWC) in Deutschland und den USA teil.
  • Sie waren zu Gast an der University of Alabama in Huntsville und erhielten Einblicke in die Forschung am DLR-Standort Neustrelitz.
  • Schwerpunkte: Weltraumwetter, Raumfahrt

Vom 5. Juli bis 2. August 2026 nahmen Studierende der Naturwissenschaften am International Space Weather Camp (ISWC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der University of Alabama in Huntsville teil. 16 Studentinnen und Studenten aus sechs Ländern erhielten Einblicke in die Weltraumwetterforschung sowie in aktuelle Forschungsarbeiten des DLR und der mitwirkenden Einrichtungen.

Weltraumwetter und dessen Auswirkungen

Der Begriff Weltraumwetter beschreibt veränderliche Bedingungen im erdnahen Weltraum, die maßgeblich durch die Aktivität der Sonne beeinflusst werden. Neben Licht sendet die Sonne einen beständigen Strom geladener Teilchen aus, den sogenannten Sonnenwind. Trifft dieser auf das Magnetfeld der Erde, können unter anderem Polarlichter entstehen. Stärkere Sonnenaktivität kann jedoch auch weltraum- und bodengestützte technische Systeme beeinträchtigen. Dazu zählen beispielsweise Satelliten, Kommunikations- und Navigationssysteme sowie Stromnetze.

Einblick in die Forschung

Die Studierenden hatten die Möglichkeit, Vorlesungen zu hören, in kleinen Projektgruppen an Fragestellungen zu den Auswirkungen des Weltraumwetters auf den Luftverkehr zu arbeiten und an Exkursionen zu weiteren Forschungseinrichtungen teilzunehmen.

Das Camp fand zunächst für zwei Wochen in Huntsville, Alabama, statt. Dort wurden unter anderem die grundlegende Prozesse in Plasmen sowie der interplanetare Raum unseres Sonnensystems behandelt. Anschließend reisten die Studierenden nach Neustrelitz, wo sie sich mit dem erdnahen Weltraum und den Auswirkungen des Weltraumwetters auf Navigationssysteme sowie weitere technische Infrastrukturen beschäftigten. Am Max-Planck-Institut in Greifswald besichtigten sie die Experimentieranlage Wendelstein 7-X.

Neben dem Hauptprogramm gab es zahlreiche Gelegenheiten für die Studierenden, sich gegenseitig besser kennenzulernen – sei es beim gemeinsamen Grillen oder bei einer kleinen Radtour. Das Camp förderte darüber hinaus den persönlichen und fachlichen Austausch sowie die internationale Vernetzung der Studierenden.

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Kontakt

Anja Philipp

Kommunikation Berlin, Neustrelitz, Dresden, Jena, Cottbus/Zittau
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation
Rutherfordstraße 2, 12489 Berlin-Adlershof
Tel: +49 30 67055 8034