GHG-Protokoll-Standards erfüllt

Treibhausgas-Bilanz des DLR für 2024 – weiter auf dem richtigen Weg

Unsere Bestrebungen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen führen wir konsequent fort. Aufbauend auf der Treibhausgasbilanz 2023, in der erstmals das international anerkannte Greenhouse Gas (GHG) Protokoll angewendet wurde, haben wir für das Bilanzjahr 2024 erstmals einen umfassenderen Treibhausgasbericht veröffentlicht. Dieser bietet eine vertiefte Analyse der Emissionen in allen drei Bereichen – den sogenannten Scopes – des GHG Protokolls.

Systematische Weiterentwicklung der Bilanzierung

Mit der Einführung des GHG-Protokolls im Bilanzjahr 2023 wurde ein wichtiger Grundstein für eine international vergleichbare und belastbare Erfassung der Treibhausgasemissionen gelegt. Diese Grundlage bauen wir nun aus: Im Mittelpunkt stehen Qualität und Genauigkeit der Daten, eine Erweiterung auf Emissionsquellen, welche bisher noch nicht berücksichtigt wurden, sowie die Weiterentwicklung der methodischen Standards. So schaffen wir die Basis, um weitere Maßnahmen zur Emissionsminderung zu entwickeln, Fortschritte messbar zu machen und über alle Bereiche hinweg Transparenz zu schaffen.

Ergebnis der Bilanz 2024

Ergebnis der DLR-Treibhausgasbilanz 2024

Insgesamt fielen 2024 60.049 Tonnen CO2-Äquivalente (standortbasiert) sowie 32.271 Tonnen CO2-Äquivalent (marktbasiert) an. Im vorigen Bilanzzeitraum wurden Treibhausgas-Emissionen von 61.036 Tonnen CO2-Äquivalente (standortbasiert) sowie 28.899 Tonnen CO2-Äquivalent (marktbasiert) ermittelt.

Im Vergleich zur Bilanz 2023 sind in Scope 1 die Kategorien Eigenenergieerzeugung sowie flüchtige Gase, in Scope 2 die Kategorien Fernwärme (marktbasiert), Fernkälte (marktbasiert), E-Mobilität (standort- sowie marktbasiert) und in Scope 3 der Bezug von Computer-Hardware sowie Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung hinzugekommen.

Treibhausgasmanagement als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie

Der neue Bericht ist ein zentraler Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie und bildet die Grundlage für die Steuerung und Weiterentwicklung des betrieblichen Umwelt- und Energiemanagements. Er verbindet unsere wissenschaftliche und administrative Verantwortung mit einer klaren Klimazielperspektive.

Bereits heute beziehen wir den überwiegenden Teil unseres Stroms aus regenerativen Energiequellen. Kontinuierlich arbeiten wir daran, die eigene Energieerzeugung und Energieeffizienz auszubauen sowie unsere fossilen Energieträger soweit möglich zu ersetzen – ein klares Zeichen: Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Verantwortung sind zentrale Bausteine für unsere Zukunftsfähigkeit.

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Michael Müller

Redakteur
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
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