DLRmagazin 180 (Juni 2026)

Roboter bei der Instandhaltung von Flugzeugen

Präzise wie ein Chirurg

Präzise schiebt sich dieser Roboterarm zwischen den Schaufeln eines Triebwerks hindurch, um dieses zu inspizieren und eventuelle Schäden zu reparieren. Das spart Zeit und Kosten – bisher mussten Triebwerke für diese Prozedur aufwändig auseinandergenommen werden. Forschende des DLR-Instituts für Instandhaltung und Modifikation sehen großes Potenzial im Einsatz von Robotern bei der Wartung und Instandhaltung von Flugzeugen. Sie erproben diese minimalinvasive Inspektion und Reparatur an einem ehemaligen Pearl-700-Entwicklungstriebwerk, das von Rolls-Royce Deutschland leihweise zur Verfügung gestellt worden ist.

Was uns antreibt ...

Florian Heilemann
DLR-Institut für Instandhaltung und Modifikation

„Mit unseren Robotern
wollen wir Flugzeuge
reparieren, ohne sie dafür auseinanderzunehmen.
Denn im Hangar ist es
wie im OP-Saal: Je kleiner
der Eingriff, desto schneller
ist der Patient wieder fit.“

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Joséphine Koffler
DLR-Institut für Instandhaltung und Modifikation

„Wir beobachten die Erde
aus dem All mit unglaublicher
Präzision. Doch die Auswirkungen dessen, was wir ins All bringen,
zu verstehen, bleibt eine Herausforderung. Genau
hier beginnt meine Arbeit.”

Mehr im Artikel Die Datendetektivin

Carsten Agert
DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme

„Wer ein sicheres und
resilientes Energiesystem
will, darf nicht nur eine
mögliche, sondern muss viele denkbare Zukünfte untersuchen.“

Jessika Wichner
Leiterin des zentralen DLR-Archivs

„Die Aufarbeitung der DLR-Geschichte ist eine Reise durch die erste Hälfte des
20. Jahrhunderts
mit ‚alten Bekannten‘ zu neuen Zielen.“

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