Bemannt und unbemannt abgelegene Regionen der Erde anbinden

DLR/NASA-Design Challenge widmet sich dem Entwurf kleiner Fluggeräte und neuen Technologien im Regionalflugverkehr

Freitag, 12. April 2019

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  • Henke eröffnet
    DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke begrüßt die Teilnehmer

    Zum Auftakt treffen sich die deutschen Teilnehmer der DLR/NASA Design Challenge aus fünf Hochschulen am 12. April 2019 am DLR-Standort Braunschweig.

  • NASA LF%2dAdministrator J. Shin
    In einer Videobotschaft begrüßt NASA-Luftfahrtadministrator Dr. Jaiwon Shin die Studierenden

    Das deutsche Gewinnerteam der DLR/NASA Design Challenge reist im Herbst 2019 zur amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA in die USA.

  • Gruppenfoto
    Teilnehmer der DLR/NASA Design Challenge 2019

    Für die DLR/NASA-Design Challenge haben sich auf deutscher Seite rund 40 Studierende verteilt auf fünf Teams aus fünf Hochschulen angemeldet, darunter die RWTH Aachen, TU Berlin, TU Dresden, TU Hamburg sowie die Universität Stuttgart.

  • NASA/DLR Design Challenge 2019
    NASA/DLR Design Challenge 2019

    Die Studierenden sollen Luftfahrzeugentwürfe und Konzepte für die Verkehrsanbindung abgelegener Regionen entwickeln.

  • Wettbewerbsauftakt findet am DLR-Standort Braunschweig statt.
  • Luftfahrzeugentwürfe der Studierenden sollen sich durch Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit auszeichnen.
  • Gewinnerteam des Wettbewerbs reist im Herbst 2019 zur amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA in die USA.
  • Schwerpunkt: Luftfahrt

Radikal den Energieverbrauch eines Flugzeugs senken. Wie das geht, zeigte im vergangenen Jahr ein vierköpfiges Team Studierender aus München mit dem Entwurf The 'eRay' Aircraft Concept und damit das kreative Potential des Nachwuchses bei der DLR/NASA-Design Challenge. Der länderübergreifende Wettbewerb geht 2019 in die dritte Runde und wartet erneut mit einer Herausforderung auf, anhand derer Studierende die Luftfahrttechnik in neue Bahnen lenken können. Diesmal stehen Luftfahrzeugentwürfe und Konzepte für die Verkehrsanbindung abgelegener Regionen mit kleinem Fluggerät im Mittelpunkt. Diese sollen sich durch eine hohe Wirtschaftlichkeit auszeichnen und dafür neben Passagierflügen mit Pilot auch nächtliche unbemannte Frachtflüge möglich machen. Die Aufgabe stellt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit der NASA Studierenden in Deutschland und den USA. Zum Auftakt treffen sich die deutschen Teilnehmer aus fünf Hochschulen am 12. April 2019 am DLR-Standort Braunschweig. Bis Ende Juni haben die Teilnehmer dann Zeit ihre Wettbewerbsvorschläge zu erstellen. Die deutschen Gewinner reisen im Herbst zur amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde. Dort werden sie ihre Arbeit neben den amerikanischen Siegern des Wettbewerbs präsentieren.

Weltweit gibt es abgelegene Regionen, die nur über den Luftweg effektiv angebunden sind. Hier rücken kleine Luftfahrzeuge mit möglichst geringen Fix- und Betriebskosten und flexibler Einsetzbarkeit zwischen Passagier- und Frachttransport in den Fokus, um auch bei geringem Passagieraufkommen einen möglichst wirtschaftlichen und zugleich umweltfreundlichen Betrieb zu ermöglichen. Im Wettbewerb sind dafür revolutionär neue Technologie-Ideen gefragt, von Flugzeugentwürfen bis hin zu unbemannten Betriebsszenarien.

"Die Luftfahrt bringt die Welt vom einzelnen Flugplatz über die Flughäfen und die großen Hubs zusammen. Vor dem Hintergrund des globalen Wandels forschen wir im DLR mit zahlreichen internationalen Partnern weltweit für das Fliegen von morgen", sagte Prof. Rolf Henke, DLR-Vorstand für Luftfahrtforschung und –technologie anlässlich der Veranstaltung. "Die Anbindung abgelegener Regionen per Flugzeug ist darin nicht wegzudenken und so freue ich mich gemeinsam mit unseren Partnern der NASA auf frische Impulse des Nachwuchses in Entwürfen und Betriebskonzepten, die den Regionalflugverkehr beleben."

Die deutsche und die amerikanische Luft- und Raumfahrteinrichtung arbeiten seit langem eng zusammen. In der Luftfahrtforschung engagieren sich beide Partner besonders bei gemeinsamen Forschungsprojekten in den Bereichen Luftverkehrsmanagement, lärm- und verbrauchsarmes Fliegen, wie zuletzt 2018 bei gemeinsamen Testflügen in Deutschland zur Untersuchung der Emissionen alternativer Luftfahrt-Kraftstoffe.

Der NASA-Luftfahrtadministrator Dr. Jaiwon Shin drückte seine Unterstützung für den Wettbewerb in einer Videobotschaft an die Teilnehmer aus: "Wir freuen uns sehr, über die rege Teilnahme an der diesjährigen Design Challenge. Die Luftfahrtgemeinde braucht junge Leute, die sich mit ihren besten Köpfen einbringen. Wir freuen uns darauf, die DLR-Gewinner auf dem gemeinsamen Symposium im NASA Langley Research Center später in diesem Jahr zu treffen."

Für die DLR/NASA-Design Challenge haben sich auf deutscher Seite rund 40 Studierende verteilt auf fünf Teams aus fünf Hochschulen angemeldet, darunter die RWTH Aachen, TU Berlin, TU Dresden, TU Hamburg sowie die Universität Stuttgart. Auf amerikanischer Seite wird es ebenfalls eine zweistellige Anzahl Teilnehmer verschiedener Hochschulen geben. Auf beiden Seiten wird jeweils ein Siegerteam gekürt. Das deutsche Gewinnerteam des Wettbewerbs reist im Herbst 2019 zur amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA in die USA. Dort präsentieren sie neben den amerikanischen Siegern ihre prämierte Arbeit in einem Symposium mit international anerkannten Luftfahrtforschern. Bis zum 1. Juli 2019 haben die Teilnehmer nun Zeit ihre Design-Vorschläge zu erarbeiten und beim DLR einzureichen. Im August werden die Gewinner bekanntgegeben.

Zuletzt geändert am:
12.04.2019 15:08:29 Uhr

Kontakte

 

Falk Dambowsky
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Media Relations

Tel.: +49 2203 601-3959

Fax: +49 2203 601-3249
Dr. Olaf Brodersen
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Institut für Aerodynamik und Strömumgstechnik

Tel.: +49 531 295-2445
J. D. Harrington
National Aeronautics and Space Administration (NASA)

Tel.: +1 202 358-5241