Raumfahrt

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Alle Jahrgänge

Ballonmission von NASA und DLR macht Jagd auf silbrig-weiße Wolken

21. September 2018

Am oberen Rand unserer Atmosphäre existiert eine dünne Schicht silbrig-weißer Eiswolken. Die als leuchtende Nachtwolken (englisch noctilucent clouds, NLC) oder auch polare Mesosphärenwolken bekannten Wolken bilden sich im Sommer in 83 Kilometern Höhe über den Polen unserer Erde. Eine Langzeit-Ballon-Mission der NASA mit einem Instrument des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an Bord konnte diese Wolken über einen Zeitraum von fast sechs Tagen hochpräzise an ihrem Ursprungsort in der Mesosphäre beobachten. Mit Hilfe der Ergebnisse werden Wissenschaftler Turbulenz in der Atmosphäre, aber auch in Ozeanen, Seen und anderen Planetenatmosphären besser verstehen, und vielleicht sogar Wettervorhersagen verbessern.

Cerberus Fossae: Tausend Kilometer lange, junge tektonische Brüche auf dem Mars

Cerberus Fossae: Tausend Kilometer lange, junge tektonische Brüche auf dem Mars

20. September 2018

Die Cerberus Fossae sind zwei über nahezu tausend Kilometer parallel verlaufende Dehnungsbrüche in einer jungen Vulkanebene der Region Elysium Planitia. Das vom DLR entwickelte und auf der ESA-Mission Mars Express betriebene Kamerasystem HRSC fotografierte die markanten Gräben im Januar 2018.

Die ESA%2dRaumsonde BepiColombo am Merkur

Größtes Treffen europäischer Planetenforscher 2018 in Berlin

14. September 2018

Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt tauschen sich in Vorträgen, Workshops und Diskussionsformaten über ihre Ergebnisse auf dem Gebiet der Planetenforschung aus. Die international wichtige Veranstaltung findet bereits zum zweiten Mal in Berlin statt.

Tauende Arktis im Radar-Blick

14. September 2018

Wissenschaftler des Instituts für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickeln spezielle Radartechnologien und Analyseverfahren, die eine hochgenaue Beobachtung von Permafrost ermöglichen. Im Rahmen des DLR-Projekts PermASAR (Permafrost Airborne SAR Experiment) führen sie dazu umfassende Messflüge über der Permafrostregion von Kanada durch.

Gewächshaus trotzt der Antarktis: DLR-Forscher Paul Zabel erlebt Rekordernte und lehrreiche Herausforderungen

13. September 2018

Das Antarktis-Gewächshaus EDEN-ISS hat bei seinem Praxistest unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Polarnacht überstanden, ebenso antarktische Stürme und Temperaturen bis unter minus 40 Grad Celsius. Seit Anfang 2018 liefert es erstmals Kräuter, Salate und frisch geerntetes Gemüse für die zehnköpfige Überwinterungscrew auf der Neumayer-Station III des Alfred-Wegener-Instituts (AWI).

Kleinplanet Ceres in bisher bester Auflösung kartiert

10. September 2018

Der Asteroidenmission Dawn wird in den nächsten Wochen der Treibstoff zur Lageregelung ausgehen. Die Raumsonde wird zwar noch Jahrzehnte um Kleinplanet Ceres im Asteroidengürtel kreisen, allerdings wird es für die Forscher unmöglich sein, weiterhin Kontakt mit ihr zu halten. Zuvor legt das Wissenschaftlerteam des deutschen Kamerasystems an Bord noch einmal eine deutlich verbesserte Kartierung des größten Objekts im Asteroidengürtel - animiert am Beispiel des größten Kraters Occator - vor. "Wir haben seit vergangenem Jahr durch einen elliptischen Orbit, der Dawn in der größten Annäherung bis hinunter auf 35 Kilometer an die Oberfläche heranbringt, Aufnahmen von bis zu drei Metern pro Bildpunkt erreichen können", sagt Planetenforscher und Mitglied des Kamera-Teams der amerikanischen Dawn-Mission Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), wo die Bilddaten zum Höhenmodell verarbeitet wurden. "Damit haben wir nahezu zehnfach genauere Bilddaten erhalten, ein fantastischer Erfolg vor dem nahen Abschluss der Mission."

Digitalisierung und Vernetzung: DLR auf dem Deutschen Luft- und Raumfahrtkongress in Friedrichshafen

5. September 2018

Der Luft- und Raumfahrtbranche stehen in den nächsten Jahren grundlegende Veränderungen bevor. Digitalisierung, elektrische Antriebe oder auch unbemannte Luftfahrzeuge sind globale Entwicklungen, bei denen die Luftfahrtforschung in Deutschland die Chance hat, eine führende Rolle zu übernehmen. Dazu kommt die zunehmende Kommerzialisierung der Raumfahrt, die einen weltweiten Umbruch und eine zunehmende Beschleunigung in die Forschung bringt. Um die Entwicklungen und Perspektiven zu diskutieren, treffen sich rund 600 Experten aus Industrie und Forschung vom 4. bis 6. September 2018 auf dem diesjährigen Luft- und Raumfahrtkongress (DLRK). Der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) ist das größte wissenschaftlich-technische Networking-Event der Branche. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt sich mit zahlreichen Vorträgen und Exponaten.

DLR-Studie bei den Weltmeisterschaften der Senioren-Leichtathleten

4. September 2018

Über 8100 Teilnehmer haben sich bei den diesjährigen World Masters Athletics Championships, der Weltmeisterschaft der Senioren-Leichtathleten, im spanischen Málaga vom 4. bis zum 16. September 2018 angemeldet. Dabei gelten im Hochleistungssport nicht nur Leichtathleten wie der 102-jährige Italiener Giuseppe Ottaviani oder die 102-jährige Teilnehmerin Man Kaur aus Indien als Senioren, sondern bereits Sportler ab 35 Jahre. "Das sind Wettkämpfe auf allerhöchstem Niveau", sagt Prof. Jörn Rittweger vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Diese Topathleten sind für uns sehr interessant." Der Raumfahrtmediziner führt während der Meisterschaften eine Studie an eben diesen qualifizierten Sportlern durch: Mit der "Masters Athletics Field Study 2018" (MAFS 2018) werden altersbedingte Veränderungen unter anderem des Bindegewebes des Skelettmuskels, der Eigenschaften von Blutgefäßen sowie von Herzgröße und -funktion erforscht. Damit soll untersucht und nachgewiesen werden, ob und wie regelmäßiger Sport die Herz-Kreislauf-Gesundheit und den Stoffwechsel verbessert. Ein Vergleich zur Gesundheit der Astronauten ist ebenfalls möglich - bei diesen kommt es durch die Schwerelosigkeit im All zu Muskel- und Knochenschwund.

DLR-Erdbeobachterin Zhu erhält Preis für ihre Leistungen

4. September 2018

Prof. Dr. Xiaoxiang Zhu vom Institut für Methodik der Fernerkundung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erhält den mit 30.000 Euro dotierten Leopoldina Early Career Award 2018. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina ehrt sie damit für ihre herausragenden Leistungen in der satellitengestützten Erdbeobachtung zur Erfassung der weltweiten Urbanisierung sowie von Naturgefahren.

Raumfahrt-Show des DLR im Livestream und im Kino!

29. August 2018

Seit der Ankündigung, dass bei der Raumfahrt-Show des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 4. September (13:40-15:40 Uhr MESZ) in Berlin auch einen Livecall zum deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst geplant ist, erreichen uns unzählige Anfragen. Da die Veranstaltung mit 1000 Schulkindern bereits komplett ausgebucht ist, weisen wir hiermit aufgrund des großen Interesses auf andere Möglichkeiten hin, wie man das Event live verfolgen kann.

Schülerinnen und Schüler funken im DLR_School_Lab Neustrelitz mit Alexander Gerst

27. August 2018

Am 25. August 2018 um 11:51 Uhr ist das Schülerlabor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Neustrelitz voll besetzt. Dennoch ist es so still, dass man eine Stecknadel fallen hören könnte, denn 40 Schülerinnen und Schüler und Gäste lauschen und warten gebannt auf ein erstes Signal von der Internationalen Raumstation ISS. Dann meldet sich die Stimme des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst mit einem fröhlichen: "Guten Morgen".

Installation der Hyperspektralkamera des DLR im All

27. August 2018

Ihr Blick auf die Erde wird ein ganz Besonderer sein: Das Hyperspektralinstrument DESIS wird mit 235 Spektralkanälen auf unseren Planeten blicken und dabei die Veränderungen von Land- und Wasserflächen beobachten. Am 27. August 2018 wird gegen 21 Uhr deutscher Zeit das Instrument des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einem Roboterarm aus der Luftschleuse der Internationalen Raumstation ISS genommen und auf die Plattform MUSES an der Außenseite der Raumstation installiert. Die Hyperspektraldaten aus dem All sollen unter anderem Daten für das Umwelt-Monitoring liefern. "Wir können damit beispielsweise aus 400 Kilometern erkennen, ob die Pflanzen auf einem Feld der Erde gerade gestresst sind", sagt Projektleiter Uwe Knodt vom DLR. "Man blickt mit neuen Augen auf die Welt und gewinnt aus diesem Blick aus dem All einen gesellschaftlichen Nutzen auf der Erde."

Landestelle auf dem Asteroiden Ryugu festgelegt

23. August 2018

Nicht zu heiß und nicht zu kalt. Nicht zu viele Brocken, aber auch nicht zu wenige. Gut erreichbar und wissenschaftlich spannend. Die Ansprüche, die das Team des Landers MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) an die Landestelle auf dem Asteroiden Ryugu hatte, waren nicht einfach zu bedienen. "Aber wir haben die fast perfekte Landestelle jetzt festgelegt", sagt Prof. Ralf Jaumann vom DLR-Institut für Planetenforschung, zuständig für das Kamera-Experiment MASCAM auf dem Lander und wissenschaftlicher Leiter der Landesonde MASCOT. Auch Projektmanagerin Dr. Tra-Mi Ho vom DLR ist zufrieden: "Für den Betrieb unseres Landers gehörte die ausgewählte Landestelle von Anfang an zu den Favoriten." Gemeinsam mit über 100 internationalen und nationalen Partnern wurde die Landestelle aus zehn potenziellen Kandidaten für den Lander MASCOT ausgewählt und am 23. August 2018 verkündet. Die Landung von MASCOT ist für den 3. Oktober 2018 vorgesehen. Auch die Stellen, an denen die Hayabusa2-Sonde Proben nehmen und die drei MINERVA-II-Rover absetzen wird, stehen nun fest.

Fernerkundung für die Umwelt: MACS-Kamera des DLR misst Veränderungen des Permafrostbodens

21. August 2018

Die Einsatzbedingungen sind ungewöhnlich und das Beförderungsfahrzeug nicht alltäglich: Derzeit ist ein MACS-Kamerasystem (Modular Aerial Camera System) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Polarforschungsflugzeug POLAR 5 des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) installiert. Sie wird die Region um das kanadische Inuvik aufnehmen. Mit der Messkampagne, die vom AWI durchgeführt wird, sollen die Klimaprozesse in der Arktis untersucht und besser verstanden werden. Die Ingenieure und Wissenschaftler des DLR testen mit dem Einsatz nördlich des Polarkreises die eigens entwickelte und gebaute MACS-Polar Luftbildkamera. "Wir freuen uns, dieses Kamerasystem nun auch erstmals für die Fernerkundung in der Arktis einsetzen zu können", erläutert Projektleiter Jörg Brauchle vom DLR-Institut für Optische Sensorsysteme.

Bessere Aussichten mit Aeolus: Den Wind per Laser aus dem Weltraum messen

21. August 2018

Wir kennen das Bild aus dem Wetterbericht: Im Satellitenfilm sind Wolkenformationen und andere Informationen zu erkennen, die für unser Wetter eine entscheidende Rolle spielen. Bislang werden aber keine direkten Windinformationen erfasst. Mit "Aeolus" soll sich das ändern: Die Mission der Europäischen Raumfahrtagentur ESA soll bis 2021 mit einem neuartigen und leistungsstarken Laser-System vertikale Windprofile erstellen und so zum ersten Mal hochgenau und zeitnah Daten zu globalen Windfeldern in der Atmosphäre messen. Wissenschaftler und Meteorologen können aus diesen Daten wichtige Informationen für ein besseres Verständnis unserer Wettersysteme und des Klimas gewinnen. Der 1,4 Tonnen schwere Erdbeobachtungssatellit soll am 22. August 2018 um 23:20 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ, 18:20 Uhr Ortszeit) an Bord einer europäischen VEGA-Trägerrakete vom ESA-Raumflughafen in Kourou (Französisch-Guyana) starten und die Erde in einer Höhe von 320 Kilometern umkreisen. Der Start war ursprünglich für den 21. August vorgesehen, wurde aber wegen Höhenwinden um 24 Stunden verschoben.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier zu Besuch am DLR Oberpfaffenhofen

20. August 2018

Am 20. August 2018 besuchte Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Oberpfaffenhofen. Dabei hatte der Minister die seltene Gelegenheit live mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation ISS zu sprechen.

Bremer Wissenschaftssenatorin besucht DLR-Institut für Raumfahrtsysteme

20. August 2018

Am Freitag den 17. August 2018 hat die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen Prof. Dr. Eva Quante-Brandt das Institut für Raumfahrtsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) besucht. Dort informierte sich die Senatorin über das internationale Forschungsprojekt EDEN-ISS. In der Antarktis testen die Wissenschaftler derzeit in einem Langzeitversuch die zukünftige Pflanzenzucht für Mond und Mars sowie für die Nahrungsmittelversorgung in klimatisch extremen Regionen der Erde. Vom Kontrollzentrum der Mission im Bremer Institut aus konnte die Senatorin direkt mit Paul Zabel sprechen. Der DLR-Forscher betreut das Gewächshaus in der Antarktis und ist Mitglied der diesjährigen Überwinterungscrew auf der vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) betriebenen Neumeyer-Station III.

Die Raumfahrt%2dShow des DLR

DLR startet große Raumfahrt-Show für Schulen

20. August 2018

Die horizons-Mission des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst bietet eine hervorragende Möglichkeit, gerade auch junge Menschen für Forschung und Technik zu begeistern. Daher hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen seiner Nachwuchsförderung ein ganzes "Paket" von Maßnahmen entwickelt, die sich an Schulen richten. Neben Unterrichtsmaterialien, Lehrer-Workshops, Sonderseiten im Web und vielen anderen Angeboten gehört auch eine große Raumfahrt-Show dazu, mit der die Jugend-Initiative DLR_next quer durch Deutschland auf Tour geht.

So fern und doch so nah – Alexander Gerst steuert Roboter auf der Erde

17. August 2018

Alexander Gerst stutzt – Rauch steigt aus der Satellitenempfangsanlage, die er mithilfe seines robotischen Avatars gerade auf dem Mars aufbaut. Jetzt heißt es schnell und richtig handeln, für Mensch und Maschine… Die Simulation eines Ernstfalls ist der kritischste Teil des neuesten Telerobotik-Experiments am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), bei dem ein Astronaut an Bord der Internationalen Raumstation ISS den humanoiden Roboter "Rollin‘ Justin" in Oberpfaffenhofen per Tablet fernsteuert. Das letzte von insgesamt drei "METERON SUPVIS-Justin"-Experimenten fand am 17. August 2018 im Marslabor des DLR-Instituts für Robotik und Mechatronik statt, mit erfolgreicher Unterstützung des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst im Rahmen seiner Mission "horizons".

Außenbordeinsatz für ICARUS

16. August 2018

Am späten Abend des 15. August 2018 haben die beiden russischen Kosmonauten Sergei Prokopjew und Oleg Artemjew bei ihrem fast achtstündigen Außenbordeinsatz an der ISS auch die ICARUS-Antenne am Swesda-Modul entfaltet. Der Außenbordeinsatz dauerte von 18:17 Uhr bis 02:03 MESZ am 16. August.

 
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