5. Juni 2026 | Internationale Luft- und Raumfahrtmesse ILA in Berlin

ILA 2026: Faszination DLR für die Zukunft der Luft- und Raumfahrt

  • Das DLR ist erneut einer der größten institutionellen Aussteller auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtmesse ILA, die vom 10. bis 14. Juni 2026 in Berlin stattfindet.
  • Luftfahrtforschung: Flugzeuge der DLR-Forschungsflotte ISTAR und UpLift, Cockpitsimulator, nachhaltige Flugkraftstoffe, App-gestützte Unterstützung der Cockpitcrew sowie Technologien und Algorithmen zur Führung von Drohnen- und Rover-Schwärmen zählen zu den Highlights.
  • Raumfahrtforschung: Marsmond-Rover Idefix, Human Exploration Control Center HECC, das Höhenforschungsprogramm MAPHEUS® und die Mobile Raketenbasis MORABA, mondflug-erprobte Strahlungsdetektoren sowie moderne Raumfahrtantriebe.
  • Im Space Pavilion zeigt die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR unter dem neuen Motto „Space4Future“ neue Projekte aus dem nationalen Raumfahrtprogramm zum Beispiel zu Mondforschung oder Erdbeobachtung sowie ihre Beteiligung an Missionen der ESA wie Ariane 6, ELC, Euclid, PLATO und vielen anderen.
  • DLR-Sonderseite mit allen Infos zur ILA 2026
  • Schwerpunkte: Luftfahrt, Raumfahrt, Sicherheit, klimaverträgliches Fliegen, nachhaltige Kraftstoffe, unbemanntes Fliegen, astronautische Exploration, Forschen in Schwerelosigkeit, Robotik, Innovation und Wissenstransfer in die Wirtschaft, Nachwuchs
Youtube-Trailer: DLR auf der ILA 2026

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt vom 10. bis 14. Juni 2026 auf der internationalen Luft- und Raumfahrtmesse ILA in Berlin, wie deutsche Forschung konkrete Lösungen für wichtige Zukunftsfragen liefert. Als einer der größten institutionellen Aussteller präsentiert sich das DLR indoor am Stand 300 in Halle B, im Space Pavilion sowie am Stand des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR, Stand 301). Interessierten aus Industrie, Wissenschaft, Politik sowie der breiten Öffentlichkeit bieten sich zahlreiche Exponate und Gesprächsmöglichkeiten zu aktuellen Projekten aus Luftfahrt, Raumfahrt, Sicherheit, Verteidigung sowie Innovation und Transfer. Im Außenbereich auf der ILA-Plaza und dem Static Display wird die Faszination DLR zudem im großen Maßstab greifbar. So sind unter anderem die DLR-Forschungsflugzeuge ISTAR und D328® UpLift sowie auch von Novespace der Parabelflieger Airbus A310 ZERO-G ausgestellt. Und nach seiner Premiere 2024 kommt der – nicht nur bei Kindern beliebte – SPACEBUZZ ONE der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, ein begehbarer High-Tech-LKW in Form einer Rakete, dieses Jahr erneut nach Berlin.

„Unter dem Motto ‚Pioneering Aerospace‘ bringt die ILA die internationale Luft- und Raumfahrtindustrie, Politik, Forschung und Verteidigung zusammen. Das DLR zeigt auf der internationalen Leitmesse Projekte und Themen aus einer großen Bandbreite seiner Aktivitäten zur Zukunft der Luft- und Raumfahrt. Ein Schwerpunkt für die klimaverträgliche Luftfahrt von morgen liegt auf nachhaltig erzeugten Flugkraftstoffen. Stets geht es auch um den Faktor Wettbewerbsfähigkeit im Zusammenhang mit dem Lebenszyklus, insbesondere der Instandhaltung eines Flugzeugs. Zum ersten Mal zeigen wir in dem Projekt D328® UpLift Realität und Simulation – auf der ILA-Plaza das Flugzeug selbst und am DLR-Stand den realitätsgetreuen Engineering-Simulator eines Dornier-328-Cockpits“, erläutert Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR. „Die Faszination der Raumfahrtforschung erleben Besucherinnen und Besucher durch einen Einblick in das neu entstehende deutsche Kontrollzentrum HECC für die astronautische Weltraumexploration, dem Höhenforschungsraketenprogramm und der dazu genutzten mobilen Raketenbasis MORABA sowie Technologien zur Weltraumüberwachung. Im Mittelpunkt der DLR-Aktivitäten stehen dabei nicht nur die einzelnen technologischen Komponenten, sondern ebenso der Wissensaustausch sowie der Transfer und damit unser Beitrag zu einem leistungsfähigen Innovationsökosystem der Luft- und Raumfahrt in Deutschland und Europa.“

Im Space Pavilion, den die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) und der Europäischen Weltraumorganisation ESA betreibt, wird die gesamte Bandbreite der deutschen und europäischen Raumfahrtaktivitäten erlebbar.

„Die ILA zeigt eindrücklich: Raumfahrt ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken – heute nicht und erst recht in Zukunft nicht. Die Raumfahrthalle auf der ILA – der sogenannte Space Pavilion – trägt deswegen zu Recht den neuen Slogan ‚Space4Future‘. Hier zeigen Deutschland und Europa, was wir im Stande sind, in der Raumfahrt zu leisten“, ergänzt Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Wir nehmen gemeinsam mit unseren Partnern den Mond genauso in den Blick wie ferne Welten und stärken gleichzeitig unsere Sicherheit und Lebensqualität hier auf unserer Erde. All das leisten wir in der Raumfahrt und zeigen es in Berlin auf der ILA 2026.“

Neu dabei ist dieses Mal der Space Innovation Hub am Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Der Hub ist die zentrale Plattform für Austausch, Kooperation und Kommunikation der deutschen Raumfahrtbranche und den an Raumfahrttechnologien und -dienstleistungen interessierten öffentlichen Sektor.

Luftfahrt der Zukunft

Wie kann der Weg zu einem klimaverträglicheren Luftverkehr gestaltet werden? Ein Schwerpunkt liegt auf sogenannten Sustainable Aviation Fuels (SAF), die je nach Anwendungsfall designt werden können. Aber nicht nur die Kraftstoffe selbst sind zu produzieren, auch die Flugzeug-Hardware muss auf diese vorbereitet sein. So müssen unter anderem Leichtbaustrukturen besonders leistungsfähig sein, um etwa Wasserstoff künftig sicher an Bord von Flugzeugen zu speichern. Als Beispiel ist ein Tankkonzept für flüssigen Wasserstoff auf Basis von CFK-Kappen am DLR-Stand zu sehen.

Wie neue Technologien schneller ins Cockpit und in den Flugbetrieb kommen können, zeigt der D328-Engineeringsimulator ESIM2. Er bildet Systeme und Verhalten einer Dornier 328 nach und unterstützt so die Forschung an neuen Anzeigen, Assistenzsystemen, Flugverfahren und klimaverträglichen Betriebskonzepten. Als Teil der Forschungsumgebung rund um die D328® UpLift hilft der Simulator, Innovationen risikoärmer und effizienter zu testen.

Mit dem Hubschrauberentwurf HSR (High-Speed Rotorcraft) untersucht das DLR außerdem, wie mittelschwere Transporthubschrauber deutlich schneller werden können. Als sogenannter „Kombinationsflugschrauber“ ergänzen hier Tragflügel, Propeller und Steuerflächen den Hauptrotor. So lassen sich höhere Fluggeschwindigkeiten bei vergleichbarer Nutzlast und Reichweite erreichen – ein Ansatz, der sowohl für zivile Einsatzszenarien als auch für sicherheitsrelevante Anwendungen interessant ist.

Unbemannte Luftfahrtsysteme (Unmanned Aircraft Systems, kurz UAS) sind ein weiterer Schwerpunkt der DLR-Präsenz auf der diesjährigen ILA. Im Projekt Swarming wird erforscht, wie mehrere unbemannte Boden- und Luftfahrzeuge gemeinsam aus einer Leitstelle geführt werden können. Anwendungen reichen von Katastrophenschutz und Sucheinsätzen bis zu schwer zugänglichen oder gefährlichen Gebieten. Ein konkretes Hardware-Beispiel ist hier die Kombination aus dem Rover Scout und der DLR-Hubschrauberdrohne superARTIS, die den Rover schnell in ein Einsatzgebiet bringen und absetzen kann.

Mit CoSAA, der Cockpit Spoofing Alert App, adressiert das DLR eine wachsende Bedrohung für die zivile Luftfahrt: manipulierte Signale von Satellitennavigationssystemen. Die App läuft auf einem Tablet-PC im Cockpit und bewertet Navigationssignale in Echtzeit. Ziel ist es, Pilotinnen und Piloten frühzeitig zu warnen, bevor manipulierte Positionsdaten zu sicherheitskritischen Situationen führen.

Hawkeye ist eine weitere App für die Cockpitbesatzung. Beispielsweise bei plötzlich auftretenden technischen Problemen, ungünstigen Wetterbedingungen oder medizinischen Zwischenfällen an Bord muss unter Zeitdruck entschieden werden, welchen Ausweichflughafen sie ansteuern können. Hier unterstützt das vom DLR entwickelte Assistenzsystem die smarte, datenbasierte Entscheidungsfindung.

Forschungsflieger auf der Messe

Auch 2026 ist das DLR auf den Außenflächen der ILA präsent. So wird auf der ILA Plaza und dem Static Display ein Teil der DLR-Forschungsflotte zu sehen sein. Mit dabei ist das Forschungsflugzeug ISTAR, eine Dassault Falcon 2000LX. ISTAR steht für In-flight Systems & Technology Airborne Research. Als fliegende Forschungsplattform ermöglicht der ISTAR Untersuchungen zu neuen Flugverfahren, Assistenzsystemen, digitaler Luftfahrt und der In-flight-Simulation von Flugeigenschaften neuer Flugzeugkonfigurationen.

D328® UpLift ist eine zum fliegenden Prüfstand für klimaverträgliche Luftfahrttechnologien umgebaute Dornier 328-100. Genutzt wird sie beispielsweise zum Test nachhaltiger Flugzeugtreibstoffe für die umweltverträglichere Luftfahrt der Zukunft. Das DLR betreibt UpLift und führt die Flugexperimente durch. Sie bietet der Forschung, Luftfahrtindustrie und Luftverkehrswirtschaft – dabei ausdrücklich kleinen und mittelständigen Unternehmen und Start-ups – die Möglichkeit, um innovative Systeme, Antriebe und Konzepte im realen Flugversuch zu erproben.

Seit 1999 organisiert die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR Parabelflugkampagnen für eine ganze Bandbreite an naturwissenschaftlicher Forschung. Biologische, medizinische, physikalische, technologische und materialwissenschaftliche Experimente können bei den 31 Parabeln eines Kampagnentages in jeweils etwa 22 Sekunden annähernder Schwerelosigkeit durchgeführt werden. Möglich macht dies der Airbus A310 ZERO-G der französischen Firma Novespace – ein beliebter Klassiker auf dem Static Display der ILA Berlin.

Vielfältige Raumfahrtforschung des DLR

Das Experimentieren in Schwerelosigkeit ist für viele Zukunftstechnologien ein wichtiger Bestandteil. Mit MAPHEUS® betreibt das DLR ein Höhenforschungsraketenprogramm, das regelmäßig Experimente unter Schwerelosigkeit ermöglicht – niederschwellig in der Zugänglichkeit und effizient in Aufwand und Kosten. Die Mobile Raketenbasis MORABA des DLR ermöglicht seit den 1960er Jahren wissenschaftliche Höhenforschungsmissionen. MORABA ist neben der NASA die einzige Institution der westlichen Welt mit der Fähigkeit, Erfahrung und Infrastruktur, um weltweit Starts vorzubereiten und durchzuführen. Das DLR betreibt die Anlage, führt die Flüge durch und ermöglicht auch der DLR-eigenen wissenschaftlichen Forschung das Experimentieren während der rund sechs Minuten Schwerelosigkeit.

Für die Sicherheit im Orbit präsentiert das DLR unter anderem APPARILLIO® (Autonomous Passive Optical Staring Of LEO Flying Objects). Das kompakte, mobile System ist mit einer sensitiven, hochauflösenden Astrokamera und einem Weitwinkelobjektiv ausgestattet. Es kann von der Erde aus autonom Bilder von Objekten im erdnahen Orbit aufnehmen und auswerten. Damit lassen sich Satelliten oder Weltraumschrott erfassen – eine wichtige Grundlage für Weltraumlage, Kollisionsvermeidung und den Schutz der deutschen und europäischen Infrastruktur im All.

Die Weltraumstrahlung ist ein wichtiges Forschungsthema der DLR-Raumfahrtmedizin. Ganz aktuell ist die Strahlungsmessung zwischen Erde und Mond: Im April dieses Jahres flog auf Artemis II – nach der ersten Artemis-Mission Ende 2022 – bereits ein zweites Mal ein Satz DLR-Detektoren zum Mond und zurück zur Erde. Die Strahlungssituation besser zu kennen, ist der erste Schritt auf dem Weg zur Entwicklung von geeigneten Schutzmaßnahmen für perspektivisch immer länger werdende astronautische Missionen – etwa zum und auf den Mond oder später auch zum Mars. Für die Messung von Weltraumstrahlung ist mittlerweile eine ganze Familie DLR-Dosimeter M-42 entstanden.

Bis zum Ende des Jahres 2026 wird voraussichtlich die Mission Martian Moons eXploration (MMX) unter der Leitung der japanischen Raumfahrtorganisation JAXA zum Mars und seinen Monden starten. Der deutsch-französische Rover Idefix wird an Bord sein und soll auf dem Marsmond Phobos landen, um dort technologische und wissenschaftliche Pionierarbeit zu leisten. Der Rover, der in Zusammenarbeit vom DLR mit der französischen Raumfahrtagentur CNES gebaut wurde, steht exemplarisch für die international anerkannte Kompetenz des DLR in der Robotik. Auf der ILA ist ein Modell von Idefix ausgestellt. Das Original befindet sich bereits für die Startvorbereitungen in Japan.

Einen Beitrag zur Umweltbeobachtung aus dem All leistet das deutsch-brasilianische Kleinsatellitenprojekt CO2Image. Den Spektrograph COSIS steuert das DLR zu der Mission bei. Er wird Bilder im Infrarotbereich aufnehmen. In solchen Wärmebildaufnahmen werden die beiden wichtigsten Treibhausgase Kohlenstoffdioxid und Methan sichtbar. Punktquellen von Emissionen sind zum Beispiel Kohle- und Gaskraftwerke oder Industrieanlagen sowie Abfalldeponien und Förderanlagen für Erdöl und Gas. Mit CO2Image sollen künftig auch kleine und mittelgroße Quellen aus dem Erdorbit überwacht und ihre Emissionen bestimmt werden können. Diese lassen sich bislang nicht unabhängig überwachen.

ILA Space Pavilion: „Space4Future“

Unter dem Motto „Space4Future“ präsentieren die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, die DLR-Forschung, der BDLI und die ESA unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gemeinsam vielfältige Exponate zu aktuellen Themen der deutschen und europäischen Raumfahrt sowie ein umfangreiches Bühnen- und Eventprogramm im Space Pavilion auf der ILA 2026. Auf 1.500 Quadratmetern in Halle B stellt das DLR insgesamt 35 Raumfahrtthemen – so viel wie noch nie zuvor. Besucherinnen und Besucher können hier beispielsweise einen unter einem riesigen Mond einen virtuellen Spaziergang über unseren Erdtrabanten absolvieren oder mehr über zukünftige Technologien zur Gewinnung von Wasserstoff oder zur Schaffung von festen Strukturen aus Mondsand (Regolith) erfahren.

Ein großes Zukunftsprojekt für die europäische Raumfahrt ist das Human Exploration Control Center, kurz HECC, das am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen entstehen wird. Es soll als Kontrollzentrum für künftige astronautische und robotische Weltraummissionen aufgebaut werden. Das HECC knüpft an die langjährige Erfahrung des DLR mit seinem Nationalen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) an. Das GSOC ist beispielsweise seit vielen Jahren für den Betrieb des europäischen Columbus-Moduls der Internationalen Raumstation ISS zuständig. Mit dem HECC erweitert das DLR diese Kompetenz und stärkt seine Rolle für kommende Explorationsmissionen zu Mond, Mars und auch darüber hinaus.

Das Thema Weltraumsicherheit wird anhand des Weltraumlagezentrums in Uedem erläutert. Personal der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR und des Weltraumkommandos der Bundeswehr schützen hier Weltrauminfrastruktur durch die Bewertung von kritischen Annäherungen anderer Objekte und informieren gleichzeitig Behörden und die Bundeswehr über die Situation im erdnahen Weltraum. Auf einem Touchtable im Space Pavilion bekommen Interessierte Einblicke in die Arbeit des Weltraumlagezentrums.

Das Weltraumteleskop PLATO, das im Jahr 2027 starten wird, um erdähnliche Planeten aufzuspüren, ist ein faszinierendes Exponat im Space Pavilion. Auch wird der Nutzen der Raumfahrt für den Menschen auf der Erde an zahlreichen Beispielen deutlich gemacht. So hilft zum Beispiel die Erdbeobachtungsmission GRACE dabei, den Wasserhaushalt der Erde oder das Abschmelzen des Grönlandeises so genau wie möglich weltweit zu bestimmen – ein wichtiger Beitrag für den Bericht des Weltklimarats. Satelliten wie Heinrich Hertz helfen, unsere Telekommunikation zu verbessern.

Zudem wird im Space Pavilion der DLR-Forschungs- und Teststandort Lampoldshausen für Raumfahrtantriebe vorgestellt. Bereits seit 1959 erforschen, entwickeln und testen das DLR und die Industrie gemeinsam neue, flüssig-chemische Antriebssysteme und umweltfreundliche Treibstoffe für die zukunftsfähige europäische Raumfahrt von morgen. In Lampoldshausen kommen einzigartige Prüfstände und die DLR-Erfahrung in der Triebwerksentwicklung zusammen. So entstehen hier zum Beispiel Technologien wie die Triebwerkssysteme der Ariane 6, Europas unabhängiger Zugang zum Weltraum. Dieser wird auch durch die Entwicklung neuer Trägerraketen privater Unternehmen in einem europaweiten Wettbewerb – der sogenannten European Launcher Challenge (ELC) – abgesichert. Wie der Wettbewerb funktioniert, wird in einem neuen Hologramm-Generator gezeigt.

Während der Public Days am Wochenende erweitert sich das Angebot: Ein umfangreiches und spannendes Bühnenprogramm gibt dann zu all diesen und weiteren Themen tiefere Einblicke in die Welt der Raumfahrt.

DLR@ILA – hautnah

Neben Exponaten und den ausgewählten Highlights der DLR-Forschungsinfrastruktur bietet die ILA 2026 zahlreiche Möglichkeiten für Gespräche mit dem DLR zu den abwechslungsreichen Themen aus Luftfahrt, Raumfahrt, Sicherheit, Verteidigung, Innovation und Transfer. Im Personal-Recruiting-Container informiert das DLR dieses Jahr sogar zusätzlich zum gewohnten Stand im Talent Hub der ILA Berlin über aktuelle Stellenangebote und Karrierewege in die vielseitige DLR-Welt.

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