RemODtrAIn – Remote Operated Train with AI based Obstacle Detection

RemODtrAIn bringt das automatisierte Fahren auf der Schiene voran, indem es eine sichere Fernsteuerungsarchitektur für Züge entwickelt – mit anschließender Validierung im realen Betrieb. Außerdem erprobt das Projekt eine modulare, KI‑gestützte Hinderniserkennung für Bereitstellungs‑, Werks‑ und Depotfahrten.

Im Rahmen des Projekts RemODtrAIn („Remote Operated Train with AI‑based Obstacle Detection“) werden in enger Kooperation mit Wissenschaft, Industriepartnern und Betreibern eine sichere Fernsteuerungsarchitektur für Züge sowie ein modulare, KI‑gestützte Hinderniserkennungssystem für die Bereitstellungs‑, Werks‑ und Depotfahrten erarbeitet und erprobt.

Ziel ist die Schaffung einer sicherheitsorientierten, modularen System‑ und Sicherheitsarchitektur im Baukastensystem, die anschließend im realen Betrieb validiert wird. Die Validierung erfolgt zunächst im ICE‑Werk Köln‑Nippes mit einem ICE 4 und anschließend im Smart Rail Connectivity Campus Annaberg‑Buchholz mit einem Desiro Classic.

Weitere Ziele von RemODtrAIn:

  • Von Sektor anerkannte Spezifikationen
    • Von Betriebskonzept bis Systemarchitektur nach CENELEC Prozess
    • Modulares Konzept (Baukasten) als Grundlage für die Implementierung
  • Entwicklung eines Prototypen-Systems für RTO (für Nachrüstung und Neufahrzeuge)
  • Erprobung & Demonstration von RTO im Labor und unter realen Betriebsumgebungen (auf 2 Fahrzeugen)
  • Sicherheits-Konzept für ein RTO- und Hinderniserkennungs-System mit KI

Durch die konsequente Verknüpfung von Anforderungsspezifikationen, modularer Systemarchitektur, nachweisbarer Sicherheit, TRL‑6‑gerechter Fernsteuer‑Technologie und KI‑basierter Hinderniserkennung soll ein skalierbares Gesamtsystem geschaffen werden, das sowohl bestehende als auch neu konzipierte Schienenfahrzeuge im Fern‑ und Regionalverkehr unterstützt. Die systematische Integration und Validierung in Labor‑ und Feldumgebungen legt dann die Basis für die spätere Zertifizierung und den breiten industriellen Einsatz, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit des Schienenverkehrs nachhaltig gesteigert werden kann.

Projektname:
RemODtrAIn - Remote Operated Train with AI‑based Obstacle Detection

Laufzeit:
10/2025 bis 09/2028

Projektvolumen:
40 Mio €

Projektkoordinator:
Siemens Mobility GmbH

Nachrichten aus dem Projekt: 

Dieses Projekt wird geleitet von der Abteilung:

Kontakt

Lennart Asbach

Abteilungsleiter
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Verkehrssystemtechnik
Schienensysteme und -technologien
Lilienthalplatz 7, 38108 Braunschweig