Europe’s Rail FP3-IAM4Rail Abschlussveranstaltung in Madrid
28. Oktober 2026
Europe’s Rail FP3-IAM4Rail Abschlussveranstaltung in Madrid
Experimentelle Simulation eines Wackelkontakts in der Stromversorgung
Credit:
Reetz S, Neumann T, Schrijver G, van den Berg A, Buursma D. Expert system based fault diagnosis for railway point machines. Proceedings of the Institution of Mechanical Engineers, Part F: Journal of Rail and Rapid Transit. 2024;238(2):214-224. doi:10.1177/09544097231195656
Bei der Abschlussveranstaltung diskutierten das Projektteam und die Gäste über die Rolle des intelligenten Anlagenmanagements bei der Förderung der digitalen Transformation, der Widerstandsfähigkeit und der Nachhaltigkeit der Eisenbahninfrastruktur in Europa.
Der Schwerpunkt von IAM4RAIL lag in der Integration von Zustandsdaten aus modernen Überwachungssystemen in Entscheidungshilfetools und Verkehrsmanagementsysteme.
Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz und digitaler Zwillinge verfolgte das Projekt einen ganzheitlichen, kompatibeln und grenzüberschreitenden Ansatz auf europäischer Ebene.
Die Abschlussveranstaltung fand am 27. Oktober 2026 in Madrid, Spanien, statt. Sie brachte Vertreter europäischer und nationaler Institutionen, Betreiber von Eisenbahninfrastrukturen, der Industrie, von Forschungseinrichtungen sowie weiterer wichtiger Interessengruppen zusammen. Die Veranstaltung bot eine hervorragende Gelegenheit, die Rolle des intelligenten Anlagenmanagements bei der Förderung der digitalen Transformation, der Widerstandsfähigkeit und der Nachhaltigkeit der Eisenbahninfrastruktur in Europa zu erörtern. Auf dem Programm standen die Präsentation der Projektergebnisse, Vorführungen der entwickelten Tools und Plattformen sowie Rundtischgespräche zu Zukunftsperspektiven im Rahmen von „Europe’s Rail“. Jörn Groos, der als Projektleiter für den Beitrag des DLR zum Projekt „FP3-IAM4RIAL“ verantwortlich ist, nahm an der Podiumsdiskussion mit dem Titel „Vorausschauende Instandhaltung im Schienenverkehr: Wie können nicht-invasive Inspektionen das Management von Schienenfahrzeugen und Infrastruktur verbessern?“ teil, um dieses zentrale Thema des Projekts gemeinsam mit Experten von Infrastrukturbetreibern und der Industrie zu diskutieren.
Das Projekt FP3-IAM4RAIL umfasste sieben integrierte Demonstrationsprojekte für die Schieneninfrastruktur. Im Mittelpunkt stand die Integration von Zustandsdaten aus modernen Überwachungssystemen in Entscheidungshilfetools und Verkehrsmanagementsysteme. Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz und digitaler Zwillinge verfolgte das Projekt einen ganzheitlichen, kompatibeln und grenzüberschreitenden Ansatz auf europäischer Ebene. Darüber hinaus wurden Technologien wie Robotik und additive Fertigung untersucht, um das Anlagenmanagement im Eisenbahnsektor auf nachhaltige Weise zu optimieren.
Das DLR leistete einen Beitrag zu diesem Projekt durch Forschungsarbeiten zu eingebetteten streckenseitigen und fahrzeugseitigen Zustandsüberwachungssystemen, KI-Methoden für eine ganzheitliche Zustandsüberwachung, digitale Zwillinge und föderierte Datenräume. Weitere Einzelheiten und aktuelle Veröffentlichungen finden Siehier. Das gesamte DLR-Team freut sich darauf, im Rahmen des bevorstehenden Projekts FP3-IAM4RAIL-2 gemeinsam mit unseren Projektbeteiligte Fortschritte bei diesen Forschungsthemen zu erzielen und den technologischen Reifegrad der DLR-Lösungen weiter zu steigern.
Finanziert durch die Europäische Union. Die darin geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die des Autors und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder des Gemeinsamen Unternehmens „Europe’s Rail“ wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können hierfür haftbar gemacht werden. Das Projekt FP3-IAM4Rail wird vom Gemeinsamen Unternehmen „Europe’s Rail“ und dessen Mitgliedern unterstützt.