Die drei Verwertungsboards des Projekts IMoGer
Für einen direkten Austausch mit den Projektbeteiligten und einen Einblick in das Projekt und seine Marktpotenziale melden Sie sich unter diesem Link an.
Die wachsende Mobilität von Menschen und Gütern stellt Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen. Hohe Kosten für den öffentlichen Nahverkehr, Umweltbelastungen und Personalmangel verlangen nach innovativen und zukunftssicheren Lösungen. Diese müssen effizient sein, die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellen und im ländlichen Raum funktionieren. Die Kombination aus öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) und Kurier-, Express- und Paketlogistik (KEP-Logistik) sowie Automatisierungstechnologien bergen großes Potenzial für Kommunen und Betreiber.
IMoGer kombiniert erstmals ÖPNV und KEP-Logistik zu einem ganzheitlichen Mobilitätsansatz auf der letzten Meile. Es setzt auf einen automatisierten, digitalisierten Verkehr – für mehr Nachhaltigkeit und Effizienz. Im Mittelpunkt steht ein modulares Elektro-Fahrzeug in einem vernetzten Flottenverbund. Indem das Fahrzeug für ÖPNV- und KEP-Transportbedarfe eingesetzt wird, sollen Verkehrsbelastungen reduziert, Routen effizienter geplant und bedarfsgerechte Angebote geschaffen werden. Mit diesem Ziel ist IMoGer ein Vorreiter für automatisierte, modulare Mobilitätsangebote Made in Germany und schafft die Grundlage für innovative Verkehrssysteme.

Das U-Shift, ein vom DLR entwickeltes, automatisiertes, modulares Fahrzeugkonzept, besteht aus einer Fahrplattform und auswechselbaren Personen- und Güterkapseln. In IMoGer soll eine Kleinflotte aus neun solcher U-Shift-Module aufgebaut und erstmalig als fahrerloses, barrierefreies Angebot für einen Erprobungsbetrieb im Braunschweiger Stadtteil „Schwarzer Berg“ zugelassen werden. Die Sicherheit des Gesamtsystems wird durch eine technische Aufsicht und unterstützende, intelligente Verkehrsinfrastruktur gewährleistet. Bürgerinnen, Bürger und weitere Stakeholder (siehe auch Link weiter unten zu den Verwertungsboards) werden von Beginn an beteiligt. IMoGer schafft sowohl die Grundlagen für den Regelbetrieb eines kombinierten, automatisierten Angebotes wie auch den gesamten Prozess von der Zulassung bis zur praktischen Anwendung – inklusive einer Übertragbarkeit auf andere Regionen.
Name des Forschungsvorhabens:
IMoGer – Innovative modulare Mobilität Made in Germany
Kontakt:
imoger.pmo[at]dlr.de
Laufzeit:
12/2024 bis 12/2027
Projektvolumen:
39,2 Mio. €, davon 35,5 Mio. € Fördervolumen
Fördermittelgeber:
Bundesministerium für Verkehr (BMV)
Verbundkoordinator:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Köln
Projektbeteiligte:
Braunschweiger Verkehrs-GmbH, Braunschweig
DiMOS Operations GmbH, Kiefersfelden
MOTOR Ai GmbH, Berlin
UPS Deutschland S.à.r.l. & Co. OHG, Neuss
VITRONIC Machine Vision GmbH, Wiesbaden
Assoziierte Projektbeteiligte:
Regionalverband Großraum Braunschweig
Stadt Braunschweig

